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Beobachtungen über die Wirkung des Fluidextracts aus der Wurzel von Gossypium herbaceum. (Medic. Obozrenie, 1989, S. 892)

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{"created":"2022-01-31T16:41:41.188605+00:00","id":"lit36415","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Mironoff","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 316","fulltext":[{"file":"p0316.txt","language":"de","ocr_de":"316\nANALYSES.\ndie Harnmenge vergr\u00f6ssert. Eine Stunde nach der Bepinselung konnte die Gegenwart von Guajacol im Harn nachgewiesen werden. Der Autor ist der Ansicht, dass die Wirkung des Guajacols eine zweifache ist: indem dasselbe einerseits die peripherischen Nervenendigungen reizt und auf die Wurmecentra einwirkt, was sich durch die Temperaturerniedrigung ausdr\u00fcckt, beeinflusst es auch die vasomotorischen Contra in dem Sinne, dass es die Aufsaugung des Exsudats bef\u00f6rdert; andererseits verbindet es sich mit den im Blute circuli-renden Producten des Krankheitsprocesses, beseitigt auf diese Weise die die Entz\u00fcndung unterhaltenden Ursachen und schafft dadurch Bedingungen, welche die Aufsaugung des Exsudats bef\u00f6rdern.\nAkimoff-Peretz, K Ein Fai! von l\u00e4ngerer Anwendung von Fett bei hype-\nraciditas cum hypersecretsone. (Botkin\u2019s klin. Zeitung. 1898, Al 10.\nS. 426).\nIn Prof. I. PawlofFs Laboratorium gewonnene Thatsachen, welche gezeigt hatten, dass Fett die secretorische Th\u00e4tigkeit des Magens herabsetzt, veran-lassten den Autor, dessen Arbeiten1) dasselbe best\u00e4tigt l\u00fctten, zu therapeutischen Zwecken bei hyperaciditas Fett anzuwenden, um auf diese Weise den krankhaft gereizten Zustand des Magens zu bessern. Durch den Gebrauch von Fett in Gestalt von Mandel\u00f6l und Butter aus frischer Saline erf\u00fchl' der Zustand des Kranken subjectiv und objectiv sehr bedeutende Besserung. Der Autor giebt Tabellen, in denen die Verminderung der Acidit\u00e4t des Magensaftes unter dem Einfl\u00fcsse des Fettes verzeichnet ist.\nMironoff, Priv.-Doc. Beobachtungen \u00fcber die Wirkung des Fluidextracts aus der Wurzel von Gossypium herbaceum. (Medic. Obozrenie, 1898. S. 892).\nDie Beobachtungen\ndes\nAutors ergaben Folgendes: die Anwendung von\nGossypium herbaceum bei gravidem Uterus, sowohl in den ersten Monaten als auch am Ende der Gravidit\u00e4t und bei dem Beginn der Geburt, ergab negative Resultate. Folglich besitzt dieses Mittel keine abortiven Eigenscl\nEine lange Reihe von Beobachtungen des Autors aus seiner gyn\u00e4kologischen Praxis beweisen die blutstillende Wirkung von Gossypium herbaceum in den F\u00e4llen, wo die Blutungen von Entz\u00fcndungsprocessen in dem Peritoneum des Beckens oder in dem Zellgewebe oder in den Adnexen des Uterus her stammen. Bei Myomen brachte l\u00e4ngerer Gebrauch des Extracts von Gossypium herbaceum sichtbaren Nutzen, indem es die Blutungen verminderte. Somit scheint die blutstillende Wirkung von Gossypium herbaceum von dessen Einfl\u00fcsse auf die Gef\u00e4sse, nicht aber auf die Contractionen des Uterus abzuh\u00e4ngen, da es keine Zusammenziehungen desselben hervorruft.\n*) Klinische Materialien zur Frage nach dem Einfl\u00fcsse des Fettes auf die seeretorisclie lliii-tigkeit das Magens. Diss. S.-Pet. 1697.","page":316}],"identifier":"lit36415","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"316","startpages":"316","title":"Beobachtungen \u00fcber die Wirkung des Fluidextracts aus der Wurzel von Gossypium herbaceum. (Medic. Obozrenie, 1989, S. 892)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:41:41.188611+00:00"}

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