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{"created":"2022-01-31T14:17:15.952744+00:00","id":"lit36417","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Borissoff, P.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 317","fulltext":[{"file":"p0317.txt","language":"de","ocr_de":"ANALYSES.\n317\nSchiperowitsch. Dr. M. Ueber die Bedeutung des Harnstoffs a!s Diuretic u iTi. (Botkin's klinische Zeitung, 1898, JN\u00ab 34, S. 1G00).\nDer Autor erprobte die Wirkung des Harnstoffs an Wassers\u00fcchtigen, hei denen die Ursache der Krankheit ein Nieren- oder Leberleiden war. Auf Grund seiner Beobachtungen gelangte der Autor zu dem Schl\u00fcsse, dass Urea pura kein unbedingt wirksames Pr\u00e4parat gegen allgemeines Oedem ist, da in vielen F\u00e4llen der durch dasselbe hervorgebrachte Effect ein sehr unbedeutender war. Dabei kann dasselbe auch nicht f\u00fcr ein ganz schadloses Mittel angesehen werden: l\u00e4ngere Anwendung rief bei den Kranken hartn\u00e4ckige Obstipation und bei den Nierenkranken noch unstillbares Erbrechen hervor.\nBorissoff, P. Priv.-Doc. Eine Methode Froschherzen unter Erhaltung der Blutcirculation zu isoliren. (Botkin's klin. Zeitung, 1898, W 48, S. 2271).\nDie Beobachtungen \u00fcber den Einfluss pharmakologischer Mittel auf isolirte Froschherzen geh\u00f6ren zu den gew\u00f6hnlichen und h\u00e4ufig angewandten Unter-suchungs\u2019mitteln. Dabei wird das Herz gew\u00f6hnlich ausgeschnitten, und wird mit der zu untersuchenden Fl\u00fcssigkeit auf dasselbe eingewirkt. Da bei dieser Versuchsmethode das Herz weder in Bezug auf die Ern\u00e4hrung noch auf die Einwirkung auf dasselbe der betreffenden Mittel selbst, sich in normalen Bedingungen befindet, so bringt der Autor in Vorschlag dasselbe derartig zu isoliren, dass die Blutcirculation in demselben erhalten bleibe. Zu diesem Zwecke unterbindet er: ductus caroticus, d. aorticus und arteria cutanea, wobei alles Blut aus dem Ventrikel durch die Lungen geht und durch die Lungenvenen wieder in das Herz zur\u00fcckkehrt. Ferner schneidet er das Herz sammt den Lungen heraus und erh\u00e4lt auf diese Art ein von dem Central-nervensvstem isolirtes Herz, in welchem die Blutcirculation jedoch erhalten bleibt. Die zu untersuchende, durch die Lungen eingef\u00fchrte Fl\u00fcssigkeit wirkt bei dieser Methode auf das Herz auf nat\u00fcrlichem Wege durch das Blut ein.\nFutran, IV!. Zur Pharmakologie des \u00d6xykamphers. Aus Prof. S. Popoff\u2019s pharma!':. Laboratorium. (Wratsch, 1 s98, \u00abV 48, 8. 1404).\nDit* kritische Pr\u00fcfung der Arbeiten Hein's und Manasse's (Deutsche med. Wochenschrift. 1897, .V 27) \u00fcber dit* Wirkung des \u00d6xykamphers auf Menschen und Tiere beabsichtigend, unternahm der Autor zahlreiche Versuche, welche Folgendes zeigten; auf Kaltbl\u00fctler (Fr\u00f6sche) \u00fcbten geringe Dosen (bis 0,008) Oxykampher fast gar keine Wirkung aus. Gr\u00f6ssere Mengen, bis 0,03, riefen Mattigkeit der Bewegungen hervor \u2014ein auf den B\u00fccken gelegter Frosch verblieb in dieser Lage. Die reflectorische F\u00e4higkeit wurde schw\u00e4cher und ging zuletzt ganz verloren Die Atmung wurde langsamer\u2014bis zu v\u00f6lligem Ausbleiben. Auch die Herzaction war verlangsamt, schien aber an St\u00e4rke zu gewinnen. Dosen von 0,08 erwiesen sich f\u00fcr den Frosch schon t\u00f6tlich. Anzeichen von Erregung waren nicht zu bemerken. Entsprechende Versuche zeigten, dass die Verminderung und das g\u00e4nzliche Schwinden der reflectorischen\n21*","page":317}],"identifier":"lit36417","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"317","startpages":"317","title":"Eine Methode Froschherzen unter Erhaltung der Blutcirculation zu isoliren. (Botkin's klin. Zeitung, 1898, No. 48, S. 2271)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T14:17:15.952750+00:00"}
