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{"created":"2022-01-31T14:06:53.261779+00:00","id":"lit36503","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Podanowski, W.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 320","fulltext":[{"file":"p0320.txt","language":"de","ocr_de":"320\nA N A 1 VS E S.\nwirkt conservativ. Die Beimengung von 1% Salzs\u00e4ure, 1 /,\u20142\" Phenol zu 1\" Sublimat im Blutserum erh\u00f6ht dessen desintecirende Wirkung. 1 t C hlornatrium ver\u00e4ndert letztere nicht Die Sublimat-Phenolmischung (T \" Sublimat 2' Phenol), in distillirtem oder gew\u00f6hnlichem YV asser aufgel\u00f6st, bezitzt dieselben, ziemlich kr\u00e4ftig desinfeeirenden Eigenschaften.\nDie bactericide Kraft der Mischungen von Sublimat mit anderen Substanzen ist vom Autor in folgender Tabelle dargestellt.\nSiiblhmtl\u00f6sungcn\n1 \u00b0/00 Sublimat\n\n00\niy\niy\nSubi.\nI\u00efeshtf'crrcndr 11 //-Li\u00fctg\n............. schwach\n1%0 Suhl. -+- \u20184% Natri chlorati.............etwas st\u00e4rker\n( 0,25\"/\u00dcO Salzs\u00e4ure\t|\n0?25r4o-0-\u00f67;\u201e, Weins\u00e4ure ( 0,25\u00b0/00\u2014-0,5\u00b0/,0 Milchs\u00e4ure | 0.5 70li Salzs\u00e4ure 1 0,5 \"/00\u20141\u2018/00 Weins\u00e4ure\n1 \u00b0/00 Milchs\u00e4ure\tf\nleer\nl\u00b0/oo Subi.\ni ?;b\n/ noch st\u00e4rker\n0 0\n00\n\u00ab0\nSuhl. Suhl. -+\nyV/o Phenol I 1 % Salzs\u00e4ure 1 1 % Phenol\nstark\n2% Phenol..................sehr !\nPodanowskh W. Dr. Lieber die therapeutische Verwendung der Kako-dyls\u00e4ure. (Botkin\u2019s kfin. Zeitung. 1899, .V 25, S. 1031).\nDer Autor wandte die Ivakodyls\u00e4ure anstatt anderer Arsenpr\u00e4parate an. Dieselbe wurde nach dem K\u00f6rpergewicht der Kranken dosirt. Bei den ersten von Dr. Prochoroff veranstalteten Beobachtungen wurden zu den subcutanen Einspritzungen 0,0025 \u2014 0,02 pro kilo genommen, in den folgenden F\u00e4llen im Laufe von 24 Stunden 0,003 \u2014 0.01 pro kilo innerlich in 2\u20143 Gaben verabreicht. Auf Grund seiner Beobachtungen gelangte der Verfasser zu folgenden Schl\u00fcssen: 1) die Kakodyls\u00e4ure geh\u00f6rt zu denjenigen Arsenverbindungen, welche vom Organismus in sehr grossen Mengen vertragen werden und kann daher im Vergleich zu andern Arsenpr\u00e4paraten als i\u00fcr ungiftig angesehen werden: 2) die Kakodyls\u00e4ure\u2014oh innerlich eingenommen oder unter die Baut gebracht ist gleichg\u00fcltig\u2014\u00fcbt auf den Organismus eine anregende Wirkung aus, was sich durch gebessertes subjectives Gef\u00fchl und v rst\u00e4k-ten Appetit kennzeichnet, infolgedessen das K\u00f6rpergewicht zunimmt; 3) die anregende Wirkung ist am Anfang der Behandlung am st\u00e4rksten, in der Folge etwas schw\u00e4cher ausgedr\u00fcckt. Dementsprechend f\u00e4llt auch das K\u00f6rpergewicht ein wenig, bleibt aber h\u00f6her als das anf\u00e4ngliche. Es kommt jedoch nicht selten vor. dass das K\u00f6rpergewicht garment f\u00e4llt, sondern w\u00e4hrend der ganzen Behandlungszeit und sogar nachher zu steigen fortf\u00e4hrt: 4) sogar in sehr grossen Dosen ruft die Kakodyls\u00e4ure keine St\u00f6rungen im Organismus hervor. In diesen eingef\u00fchrt zerf\u00e4llt dieselbe sehr bald, und werden die Producte dieses Zerfalls haupts\u00e4chlich durch die Lungen und die Nieren ausgeschieden.","page":320}],"identifier":"lit36503","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"320","startpages":"320","title":"Ueber die therapeutische Verwendung der Kakodyls\u00e4ure. (Botkin's klin. Zeitung, 899, No. 25, S. 1031)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T14:06:53.261784+00:00"}
