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Zu Frage nach dem Einflusse der Schilddrüsenpräparate auf die Morphologie des Blutes bei Tieren und bei gesunden Menschen. (Dissertation, St.- Petersburg, 1899)

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{"created":"2022-01-31T16:47:27.939511+00:00","id":"lit36513","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Brainin, I.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 324-325","fulltext":[{"file":"p0324.txt","language":"de","ocr_de":"324\nA y A L Y S !'. S.\nrung befindlichen und der mit den Faces ausgeschiedenen bestimmt wurde, zeigten dem Verfasser Folgendes: das gasirte Borscliomer Wasser aus der Katharinenquelle \u00fcbt aut die Assimilation des in der Nahrung enthaltenen Fettes keinen bedeutenden Einfluss aus. Eine gleiche Menge destillirten Wassers hat auf die Fettassimilation keinen merklichen Einfluss. Bei dem Gebrauch des Was sers der Katharinenquelle steigt das K\u00f6rpergewicht gew\u00f6hnlich in den ersten Tagen, bei destillirtem Wasser ist die Zunahme geringer. Abf\u00fchrende Eigenschaften besitzt die Katharinenquelle nicht.\nSpakowski, P. lieber die Ausscheidung von Harns\u00e4ure bei gemischter Kost unter dem Einfl\u00fcsse des inneren Gebrauchs von in Flaschen gef\u00fclltem gasirtem Borschomer Wasser der Katharinenque\u00fce bei gesunden Menschen. (Dissert. 1899, St.-Petersburg). 0 Btr/i/kacum M\u00f6ueBofi KiicjiOTbi nogn BakmieMu Bnyipeumiro yiiorpeoaenia ra.snpo-Baimon \u00f6vTLiaounoii BopaioMCKofi bo;u,i EKaTepuHimcKaro ucTouniiKa y sgopoBLixn aiogeii npn CMkiiiamioji nmn/h.\nDer Verfasser zieht aus seinen Beobachtungen folgende Schl\u00fcsse. Nach 7-t\u00e4-gigem Gebrauch des Wassers ist die 41 enge der Harns\u00e4ure vermehrt. Nach dem Aufh\u00f6ren des Gebrauchs h\u00f6rt nicht nur die vermehrte Auscheidung auf. s ndern die1 ganze Menge der Harns\u00e4ure wird geringer als vor dem Trinken, ln der Ausscheidung von Harns\u00e4ure und Harnstoff macht sich unter dem Einfl\u00fcsse des Borschomer Wassers Parallelismus bemerkbar, d. h. mit der Zunahme der einen nimmt auch der andre zu. Die gleiche Menge destillirten Wassers hat auf die Ausscheidung der Harns\u00e4ure keinen Einfluss. Unter der Einwirkung des Wassers der Katharinenquelle nimmt die Menge des oxydirten Schwefels im Harn zu die Menge des neutralen Schwefels dagegen ab, was auf eine Verst\u00e4rkung der Oxydationsprocesse schliessen l\u00e4sst. Bei dem Gebrauch von destillirtem Wasser vermindert sich das Verh\u00e4ltnis des neutralen Schwefels zu dem oxydirten ebenfalls, doch in geringerem Maasse als bei dem des Mineralwassers. Da die Menge des Stickstoffs der Extractivsubstanzen und dessen Verh\u00e4ltnis? zum Stickstoff der Harns\u00e4ure unter dem Einfl\u00fcsse des Borschomer Wassers geringer wird, so ist anzunehmen, dass letzteres die Oxydation bef\u00f6rdert. Die Katharinenquelle mit der Eugenienquelle (nach Dr. Stradomski\u2019s Arbeit) vergleichend, gelangt der Verfasser zu dem Schl\u00fcsse, dass das Wasser beider die Ausscheidung der Harns\u00e4ure vermehrt, wobei die Wirkung des nichtgasirten Wassers der Eugenienquelle eine kr\u00e4ftigere ist und aiwh noch nach der Kur fortdauert, was bei dem Wasser der Katharinenquelle nicht der Fall ist.\nBrainin. !. Zur Frage nach dem Einfl\u00fcsse der Schilddr\u00fcsenpr\u00e4parate auf die Morphologie des Blutes bei Tieren und bei gesunden Menschen.\n(Dissertation, St.-Betersburg, 1899). Ict nonpoev o Buianiii npena-paTOB'B ipilTOBIIgHOH aUXIOAhl lia MOpf})OJIOrilO L\u2019pOBII y JKIIBOTIIUX'L JI 3gOpOBEIX'B .lIOgG\u00dc.\nUm den Einfluss auf das Blut der Schilddr\u00fcsenpr\u00e4parate, Merks Thy-reoidin uud Baumann\u2019s Iodotliyrin, aufzuhellen, f\u00fchrte der Autor eine Beihe","page":324},{"file":"p0325.txt","language":"de","ocr_de":"A X A L Y S E S.\n0Z0\nvon Beobachtungen an Tieren und Meuchen aus. Da einige Forscher die Wirkung dieser Pr\u00e4parate durch die Anwesenheit in denselben von Iod erkl\u00e4ren, so veranstaltete er einige Experimente, indem er Iod in solchen Mengen verabreichte, welche dem Inhalt desselben in dem Iodothyrin entsprechen, und gelangte zu folgenden Schl\u00fcssen: nach l\u00e4ngerem F\u00fcttern der Tiere mit Schild-dr\u00fcsenpr\u00e4paraten in Dosen von 0,12\u20140,40, ist die Anzahl der roten Blutk\u00f6rperchen vermindert, diejenige der roten nucle\u00e4ren K\u00f6rperchen vermehrt; es wird zuweilen leichte Leukocytose, absolute sowohl als relative Vermehrung der mononucle\u00e4ren Elemente beobachtet Bei dem Menschen bedingt l\u00e4ngerer Gebrauch von Gaben a 0,2\u20141.0 gr. pro die Verminderung der Anzahl der roten Blutk\u00f6rperchen, Erscheinen roter nucle\u00e4rer K\u00f6rperchen, Vermehrung, wenn auch unbedeutende, der allgemeinen Anzahl der Leukocyten, absolute und relative Vergr\u00f6sserung der Menge der mononucle\u00e4ren, oft auch eosinophilen weissen K\u00f6rperchen, wobei die absolute sowohl als die relative Anzahl \u00fcberreifer Leukocyten verringert ist, Der Procentgehalt des H\u00e4moglobins im Blute ist bei Menschen und Tieren vermindert. Das Fallen des K\u00f6rpergewichts ist bei der Einwirkung von Schilddr\u00fcsenpr\u00e4paraten eine best\u00e4ndige Erscheinung. Aus obigen Versuchen erhellt, dass kein Grund vorhanden ist dem Iod die Bolle eines activen Princips in diesen Pr\u00e4paraten zuzuschreiben: Iodthyrin \u00fcbt eine schw\u00e4chere und unbest\u00e4ndigere Wirkung aus als Thyreoidin.\nRybakoff, F Experimentelle Materialien zur Lehre von der durch Blei verursachten Paralyse. Pathologisch-hystologische Untersuchung des Nervensystems einiger mit Blei vergifteter Tiere. (Dissertation.\nMoscau, 1809).\nBei diesen Tieren (Kaninchen und Meerschweinchen), die mit Bleipr\u00e4paraten vergiftet worden waren, untersuchte der Verfasser mikroskopisch alle Teile des Nervensystems, von dem Gehirn an bis zu den peripherischen Nerven und Muskeln. Diese Untersuchungen bezweckten: 1) den Charakter des anatomisch-pathologischen Bildes, welches sich nach der Einf\u00fchrung von Bleipr\u00e4paraten in dem Nervensystem der Thiere entwickelt, zu studiren; 2) die gegenseitigen Beziehungen und die Verbindung zwischen den St\u00f6rungen der peri-\npherischen Teile und des centralen Teils des Nervensystems aufzuhellen; 3) die prim\u00e4re Localisation des pathologischen Processes in dem Nervensystem bei der Bleivergiftung zu bestimmen und 4) die Beziehung der beobachteten Ver\u00e4nderungen zu den klinischen Erscheinungen der Paralyse bei Tieren zu erforschen. Die dabei erhaltenen Besultate Hessen den Verfasser folgende Schl\u00fcsse ziehen: Bei Kaninchen und Meerschweinchen macht sich der Einfluss der Bleivergiftung in pathologisch-anatomischer Hinsicht vor allem durch St\u00f6rungen in den Zellenelementen der vorderen H\u00f6rner des R\u00fcckenmarks geltend, wobei der der Lendengegend angeh\u00f6rige Teil desselben in dieser Beziehung am empfindlichsten erscheint, Neben dem R\u00fcckenmark wirkt das Gift auch auf das Gehirn und auf andre Gebiete des centralen Nervensystems ein, doch wird dieser Einfluss lange Zeit nur durch sehr schwache anatomische Ver\u00e4nderungen der Nervenelemente k\u00fcndbar. Ausser den St\u00f6rungen in der grauen Substanz des R\u00fcckenmarks kann das Gift auch unmittelbare St\u00f6rungen in den","page":325}],"identifier":"lit36513","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"324-325","startpages":"324","title":"Zu Frage nach dem Einflusse der Schilddr\u00fcsenpr\u00e4parate auf die Morphologie des Blutes bei Tieren und bei gesunden Menschen. (Dissertation, St.- Petersburg, 1899)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:47:27.939516+00:00"}

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