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Zur Fragen nach dem Einflusse des in Flaschen gefüllten Essentuker Meineralwasser No. 17 auf die Ausscheidung der Aetherschwefelsäuren durch den Harn bei gesunden Menschen. (Dissert. St. Petersburg. 1899)

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{"created":"2022-01-31T16:48:04.054957+00:00","id":"lit36515","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Stepanoff, W.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 326-327","fulltext":[{"file":"p0326.txt","language":"de","ocr_de":"A X \\ T, T S E S.\n32fi\nperipherischen Nerven bewirken; in den meisten F\u00e4llen sind jedoch letztere widerstandsf\u00e4higer und erkranken in der Regel sp\u00e4ter. Somit k\u00f6nnen bei der Bleivergiftung die centralen und peripherischen Ver\u00e4nderungen von einander unabh\u00e4ngig entstehen; zuweilen aber, namentlich in langwierigen F\u00e4llen, k\u00f6nnen St\u00f6rungen in den Nerven infolge von Ver\u00e4nderungen in den motorischen Zellen der vorderen H\u00f6rner als secund\u00e4re Erscheinungen eintret en. Ver\u00e4nderungen in dem Muskelgewebe stellen sich in der Regel erst sp\u00e4t ein und stehen gew\u00f6hnlich zum Teil mit der Abmagerung und Ersch\u00f6pfung der Tiere, zum Teil mit den Ver\u00e4nderungen in den Zellen der vorderen H\u00f6rner und der peripherischen Nerven in Verbindung.\nDie Entwicklung der durch Bleivergiftungen hervorgerufenen Paralyse beruht haupts\u00e4chlich auf den St\u00f6rungen in den Zellen der vorderen H\u00f6rner. Ist gleichzeitig Neuritis vorhanden, so kann letztere ebenfalls zur Entwicklung des klinischen Bildes der Paralyse beitragen.\nEin Vergleich der Resultate der eigenen Untersuchung mit den aus der Literatur gesch\u00f6pften l\u00e4sst den Autor die Meinung aussprechen, dass dem Blei die F\u00e4higkeit \u00fcberhaupt zukommt auf die Zellen der vorderen H\u00f6rner als Krankheitserreger zu wirken, nur tritt diese1 Wirkung bei manchen Tieren sch\u00e4rfer, bei anderen schw\u00e4cher hervor: unter gewissen Umst\u00e4nden tritt die Erkrankung der Zellenelemente fr\u00fcher ein als unter anderen, geht in einigen F\u00e4llen den St\u00f6rungen anderer Gebiete des Nervensystems voran, bleibt in anderen hinter diesen zur\u00fcck. Der Charakter und die Dauer der Entwicklung des pathologischen Bildes h\u00e4ngen von der Zeit der Einwirkung und der Menge der Giftes sowie von den individuellen Eigenschaften und dem Alter des Tieres ab. Dies erkl\u00e4rt, nach der Ansicht des Verfassers, die in der Literatur \u00fcber diese Frage herrschenden Meinungsverschiedenheiten.\nStepanoff, W. Zur Frage nach dem Einfl\u00fcsse des in Flaschen gef\u00fcllten Essentuker Mineralwasser N2 17 auf die Ausscheidung der Aether-schwefels\u00e4uren durch den Harn bei gesunden Menschen, (Dissert. St.-Petersburg. 1899).\nAuf seine Beobachtungen sich st\u00fctzend zieht der Autor folgende Schl\u00fcsse: der t\u00e4gliche Gebrauch von 700 Cc. Essentuker Mineralwasser JV2 17 verringert die Menge der Aetherscliwefels\u00e4uren im Harne nur unbedeutend, dabei wird diese Verminderung nur bei l\u00e4ngerem Gebrauch (\u00fcber 5 Tage) beobachtet, da anf\u00e4nglich die Menge der Aetherscliwefels\u00e4uren sogar vermehrt ist. Verminderung derselben wurde auch in der nachfolgenden Beobachtungsperiode wahrgenommen. Obgleich eine gleiche Menge destillirten Wassers die Quantit\u00e4t der Aetherscliwefels\u00e4uren im Harne auch vermindert, so wird doch in der nachfolgenden Beobachtungsperiode eine Verminderung derselben nicht beobachtet. Die Ge-sammtmenge der Schwefels\u00e4ure sowie der pr\u00e4formirten Schwefels\u00e4ure steigt unter der Einwirkung des Essentuker Wassers JV2 17, obgleich in geringem Maasse. Auf die 24-st\u00fcndige Harnmenge und das specifische Gewicht des Harns \u00fcbt dieses Wasser keinen merklichen Einfluss aus. Der Harn f\u00e4ngt gew\u00f6hnlich an sauer oder neutral zu reagiren. Das K\u00f6rpergewicht nimmt fast in allen","page":326},{"file":"p0327.txt","language":"de","ocr_de":"\u00c0NALYStS.\n327\nF\u00e4llen zu. obgleich der Autor sich nicht entschliesst diese Zunahme der Einwirkung des Mineralwassers allein zuzuschreiben, da die nahrhaftere Di\u00e4t w\u00e4hrend der Experimente auch einen gewissen Einfluss auf die Gewichtszunahme haben konnte.\nLunz. W. Ueber den Einfluss des in Flaschen gef\u00fcllten gasirten Borscho-mer Wassers der Katharinenqueiie auf die Ausscheidung der Aetherschwefels\u00e4uren durch den Harn bei gesunden Menschen.\n(Dissert. St.-Petersburg. 1893).\nDer Verfasser bestimmte die Gesammtmenge der Schwefels\u00e4ure und der Aetherschwefels\u00e4uren nach Baumann\u2019s und Salkowski s Methode. Seinen Beobachtungen zufolge bewirkt in t\u00e4glichen Portionen von 720 Cc. genossenes in Flaschen gef\u00fclltes gasirtes Borschomer Wasser der Katharinenqueiie nur eine unbedeutende Verminderung der mit dem Harn ausgeschiedenen Mengen von Aetherschwefels\u00e4uren und auch nur in dem Falle, wenn das Wasser nicht wenige]' als 7 Tage gebraucht wurde, da in den ersten 2\u20143 Tagen die Menge der Aetherschwefels\u00e4uren unter dessen Einfluss nicht selten vermehrt ist. Eine gleiche Quantit\u00e4t destillirten Wassers vermehrte die Menge der Aetherschwefels\u00e4uren im Harn bei den Einen, verminderte sie bei den Andern, doch war diese Verminderung viel weniger deutlicli ausgedr\u00fcckt als bei dem Borschomer Wasser. Die Menge der gesummten Schwefels\u00e4ure und der pr\u00e4formirten (des gesummten Schwefels ohne den Schwefel der Aetherschwefels\u00e4uren) nimmt in den meisten F\u00e4llen zu. Die diuretische Wirkung des Borschomer Wassers der Ka-tharinquelle wurde in der einen H\u00e4lfte der F\u00e4lle beobachtet, in der andern nicht. Das specifische Gewicht des Harns fiel unter dem Einfl\u00fcsse des Borschomer Wassers in allen F\u00e4llen. Der fr\u00fcher sauer reagirende Harn reagirte hinfort schwach sauer, neutral oder sogar alkalisch. Das K\u00f6rpergewicht stieg bei 5 der beobachteten Personen und fiel bei einer.\nTschirwinski, $. Prof, der Pharmakol. Methylai-Chioroformnarkose.\n(Medic. Obozrenie, 1899, S. 221).\nNach einer kritischen Petrachtung der M\u00e4ngel der bisher bekannten Anaesthetic\u00bb, welche entweder durch ein in den letzteren enthaltenes, auf die Schw\u00e4chung der Herzaction wirkendes Halogen (wie z. B. Chloroform), oder durch einen gar zu hohen Siedepunkt, infolge dessen die Narkose zu lange dauert, oder durch einen allzu niedrigen Siedepunkt (w. z. Aether), infolge dessen die Substanz den Organismus zu schnell verl\u00e4sst und daher keine gen\u00fcgend anhaltende Narkose giebt, entstehen, wendet der Verfasser seine Aufmerksamkeit dem Methylal zu. welches kein Halogen enth\u00e4lt, einen niedrigeren Siedepunkt als Chloroform und einen h\u00f6heren als Aether besitzt. Die von ihm ausgef\u00fchrten Experimente zeigen, dass das Methylal auf die Herz-rh\u00e4tigkeit nicht l\u00e4hmend, sondern anregend wirkt, dabei aber keine anhaltende An\u00e4sthesie bewirkt, was nat\u00fcrlich von dessen Fl\u00fcchtigkeit abh\u00e4ngt. Daraufhin w\u00e4hlte der Verfasser Mischungen von Methylal und Chloroform, deren respective M\u00e4ngel sich durch respective Vorz\u00fcge decken sollten. Der Autor nahm zu seinen Experimenten an Hunden beide Substanzen in verschiedenen Volum Verh\u00e4ltnissen:","page":327}],"identifier":"lit36515","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"326-327","startpages":"326","title":"Zur Fragen nach dem Einflusse des in Flaschen gef\u00fcllten Essentuker Meineralwasser No. 17 auf die Ausscheidung der Aetherschwefels\u00e4uren durch den Harn bei gesunden Menschen. (Dissert. St. Petersburg. 1899)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:48:04.054963+00:00"}

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