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{"created":"2022-01-31T16:47:47.786996+00:00","id":"lit36521","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Popoff, T.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 329","fulltext":[{"file":"p0329.txt","language":"de","ocr_de":"A X A L Y S E S.\nB29\nmischen Ver\u00e4nderungen einzelne Herde, w\u00e4hrend sie in den Ganglien des des Herzens sich nach allen Seiten hin ausbreiten. Hei der ( hloroformvergit-tung treten die Ver\u00e4nderungen in den automatischen Nervenknoten und in der Gruppe der Zellen des Atmungscentrums in Form von Erscheinungen perinucle\u00e4rer Chromatolyse und verschiedenem Verhalten zu den Farbstoffen auf. ln dem Herzmuskel, der Leber, den Nieren und den Blutgef\u00e4ssen der inneren Organe beobachtet man eine Reihe charakteristischer \u2019Ver\u00e4nderungen. ln den Leichen durch Chloroform Gestorbener zeigt die mikroskopische Untersuchung ausser den durch das Chloroform hervorgerutenen Ver\u00e4nderungen solche pathologisch-anatomische Ver\u00e4nderungen, welche die Herabsetzung der Widerstandsf\u00e4higkeit des Organismus dem Chloroform gegen\u00fcber bedingt hatten.\nPievnitzki, A. Das Ferropyrin bei Ohrenkrankheiten. (Mil.-med. Journal. 1899, Oktober).\nDie Beobachtungen des Verfassers zeigen, dass das Ferropyrin bei acuten Leiden eine g\u00fcnstigere Wirkung hervortringt als bei chronischen. Die adstringi-rende Wirkung dieses Mittels, dessen antiseptische Eigenschaften und die Eigent\u00fcmlichkeit, die es besitzt, in den tiefer gelegenen Teilen des Ohres eine undurchdringliche H\u00fclle zu bilden, endlich dessen assimilirende \\\\ irkung auf die hyperplastischen Trocesse in der Schleimhaut der Trommelh\u00f6hle lassen uns das Ferropyrin als ein wertvolles Medicament bei Ohrenleiden ansehen.\nZu den M\u00e4ngeln desselben geh\u00f6rt der' Umstand, dass es von manchen Kranken nicht vertragen wird und zuweilen in den tiefer gelegenen Teilen des \u00e4usseren Geh\u00f6rganges und der Trommelh\u00f6hle die Bildung fester Kl\u00fcmpchen der eiterigen Excrete bedingt, welche die Ohrensecrete zur\u00fcckhalten.\nJanowski. F. Das Terpinoi bei Bluthusten. (Buss. Archiv f. Bath., klin Medicin u. Bakter. 1899. Bd. VIII, Lief. C\u00bb, S. 5S1).\nNachdem der Verfasser sich von den blutstillenden Eigenschaften des Terpinols bei Lungenblutungen \u00fcberzeugt hatte, wandte er es in entsprechenden F\u00e4llen an und erhielt dabei folgende Resultate: in F\u00e4llen von Bluthusten, der durch Stockungen bedingt wurde, brachte Terpinoi keinen Nutzen. Bei Tuberculose dagegen wurde in zahlreichen F\u00e4llen ein g\u00fcnstiges Besultat beobachtet.\nPopotf, T. Die \u00e4usseriiehe Anwendung von Guajacoi. (Medic. Wiestnik. 1899, Ai 1).\nDer Verfasser wandte Guajacoi als Antipyreticum bei gewissen von Fieber-erscheinungon begleiteten Krankheiten an. indem er die Haut damit bestrich und einen luftdichten Verband anlegte. Das Guajacoi wurde mit der gleichen Menge Oliven\u00f6l vermischt. Nach dem Bestreichen mit 7 \u2014in Tropfen des Mittels wurde rasches Fallen der 'Temperatur beobachtet. Bei Gesunden wirkte Guajacoi auf die Temperatur nicht ein.","page":329}],"identifier":"lit36521","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"329","startpages":"329","title":"Die \u00e4usserliche Anwendung von Guajacol. (Medic. Wiestnik, 1899, No. 1)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:47:47.787002+00:00"}
