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Wie rasch verschwindet der Alkohol im tierischen Organismus? (Wratsch, 1899, No. 9, S. 241). Aus dem physiologischen Laboratorium des Akademikers A. Danilewski in Petersburg

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{"created":"2022-01-31T16:49:27.031828+00:00","id":"lit36527","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Tamamscheff, T.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 331-332","fulltext":[{"file":"p0331.txt","language":"de","ocr_de":"ANALYSES.\n331\nOstrowski, S. Das Phenokoil bei Keuchhusten. (Wratsch, JV\u00ab 39. S. 1129).\nBeobachtungen \u00fcber die Wirkung des salzsauren Blienokolls bei Keuchhusten haben den Autor zu der Ansicht geleitet, dass dasselbe zwar nicht als specifisches Mittel gegen Keuchhusten betrachtet werden kann, aber infolge seines wohlth\u00e4tigen Einflusses auf die Frequenz und Heftigkeit der Husten-st\u00f6sse sowie auf die Dauer der Krankheit viele andre Mittel \u00fcbertrifft.\nBarski. S. Das salicylsaure Methyl\ntherapeutische Anwendung. (Wratsch, u. 1159).\nsalicylicum) und dessen\n1899, W 38, S. 1100, 1131\nAus der Literatur gesch\u00f6pfte Thatsachen sowie eigene Beobachtungen \u00fcber die Wirkung des salieylsauren Methyls haben den Autor folgende Schl\u00fcsse ziehen lassen: genanntes Mittel wird von der unbesch\u00e4digten Haut aufgesogen, da es die Eigenschaft besitzt sich auch bei gew\u00f6hnlicher Temperatur etwas zu verfl\u00fcchtigen. Bei dessen Anwendung wird mit dem Harn ebenso viel Salicylsaure ausgeschieden wie bei dem inneren Gebrauch von Natriumbromid Sa-licylsaures Methyl hat sich bei verschiedenen Formen von Gelenkrheumatismus als wirksam bewiesen. Es stillt vor allem die Schmerzen; auf die Temperatur aber ist dessen Einfluss geringer als derjenige des salieylsauren Natriums, ln manchen F\u00e4llen beobachtet man neben der schmerzstillenden Wirkung gleichzeitig auch eine eutz\u00fcndungswidrige. Bei der \u00e4usserlichen Anwendung des sa-licylsaurem Methyls erleidet die Haut keine' merklichen Ver\u00e4nderungen und bietet keine Reizerscheinungen dar. Die Durchschnittsmenge zu einer Be-Streichung betr\u00e4gt f\u00fcr Erwachsene 4 Gr., die Maximalmenge\u201412 Gr. Der Verfasser r\u00e4t das synthetisch dargestellte salicylsaure Methyl, nicht aber das nat\u00fcrliche Wiutergreen\u00f6l (oleum Gaultheriae) anzuwenden.\nTamamscheff, T. Wie rasch verschwindet der Alkohol im tierischen Organismus? (Wratsch. 1899, .V 9, S. 241). Aus dem physiologischen Laboratorium des Akademikers A. Danilewski in Petersburg).\nDer Autor bezweckte mit seinen Experimenten an Kaninchen zu bestimmen. wie bald der Alkohol aus dem Organismus schwindet und ob \u00abKolan\u00fcsse\u00bb bei innerlichem Geltrauch das Verschwinden des Alkohols bef\u00f6rdern. Die ersten Experimente sollten die Frage beantworten, ob in den Geweben eines normalen, nicht mit Alkohol vergifteten Kaninchens Alkohol vorhanden sei. Dabei gelang es nicht die Gegenwart von Alkohol nachzuweisen. Fernere Experimente zeigten, dass 2 Stunden nach der Vergiftung 47% des eingef\u00fchrten Alkohols aus dem K\u00f6rper verschwunden waren; nach 5 Stunden betrug die Abnahme 58%, nach 10 Stunden\u201470\u2019/0. In den Kaninchen, welche 24 Stunden nach der Vergiftung get\u00f6tet worden waren, was die Gegenwart von Alkohol nicht mehr, nachzuweisen.\nDie Experimente, in welchen die Kaninchen ausser Alkohol auch noch Kolan\u00fcsse *) erhielten, zeigten, dass letztere etwas schnelleres Schwinden des\nt\n) Nuces Coiae acuminatae.\n22","page":331},{"file":"p0332.txt","language":"de","ocr_de":"332\nANALYSES\nAlkohols bewirken und ausserdem verhindern, dass die Temperatur die normale H\u00f6he erreicht. Eine anregende oder erfrischende A\\ irkung aut den < Organismus seitens der Kolan\u00fcsse wurde nicht beobachtet.\nPoehL A. Prof, lieber die Beziehung der osmotischen Eigenschaften und des elektrischen le\u00e4tungsverm\u00f6gens der Mineralw\u00e4sser zu deren Heilkraft. (Wratsch, 1S99, At 5, S. 125).\nDer Verfasser macht auf die Wichtigkeit der Untersuchung der Mineralw\u00e4sser auf deren osmotische Eigenschaften und elektrisches Leitungs'vcim\u00f6gen aufmerksam, durch welche die ])hysiologische \"Wirkung dieser \\\\ \u00e4ssei sien ge-wissermaassen erkl\u00e4ren l\u00e4sst, da dieselben die osmotisemen Eigenschaften des Blutplasma des Organismus steigern und dadurch demselben eine bedeutende Quantit\u00e4t \u00abmotorischer\u00bb Energie verleihen. Der Autor giebt in Form von Tabellen seine Beobachtungen \u00fcber die Schnelligkeit (den Tempus), mit welcher die Osmose gewisser Mineralw\u00e4sser (Borschomer, Katharinenquelle., und Vichy, Grande Guile) und k\u00fcnstlicher Salzl\u00f6sungen vor sich geht. Aus diesen Beobachtungen geht hervor, dass Mineralw\u00e4sser ungleich schm Ih r als k\u00fcnstliche L\u00f6sungen diffundiren, was der Autor durch den Unterschied in neu osmotischen Eigenschaften dieser und jener erkl\u00e4rt.\nBeketoff. \u00c4. Zur Frage nach der Behandlung mit Heroin. (AVratsch.\n1899, A) 13, S. 3bl).\nDer Autor zieht aus seinen Beobachtungen folgende Schl\u00fcsse: als haupts\u00e4chlichste AVirkung des Heroins erscheint die Stillung der Hustenant\u00e4lle. Dessen hypnotische Wirkung h\u00e4ngt gew\u00f6hnlich von der Linderung der Schmerzen ab. Auf die Blutcirculation \u00fcbt Heroin keinen bemerkbaren Einfluss aus. Sch\u00e4dliche Nebenwirkungen hat der Autor nicht wahrgenommen\nWirschilio. W. lieber den Einfluss des Fischleberthrans auf die Secretion des Magensaftes, (AVratsch. 1899, At 3, v nu.\nDie Beobachtungen des Autors \u00fcber den Einfluss\ndes Fischleberthrans auf\n_L7ib JJLUUcH iltUU\u00f6Cil\to\t^\t-,\tl\ndie Secretion dos Magensaftes bei Kindern mit normaler A eraauung^ ergaben folgende Resultate: das Eischleber\u00f6l vermindert den Salzs\u00e4ure-, und Pepsmgo-haft im Magensafte, wobei anf\u00e4nglich die Pepesinsecretion st\u00e4rker vermindert ist. in der Folge jedoch die AMrminderung der S\u00e4ure und des Pepsins so ziemlich gleich ist. Am st\u00e4rksten wirkt der Leberthran im Beginn der Secretion: im weiteren AMrlaufe dauert die AAirkung fort,, doch in geimgei em Maase. Die secretorische Th\u00e4tigkeit der Magendr\u00fcsen wird schw\u00e4cher wahrt aber l\u00e4nger. Demzufolge sieht der Autor nicht ein, warum dem Leberthran besondere Heilkraft zuzuschreiben und ihm vor andern betten der \\ orzug\nzu gehen w\u00e4re.\nDanilewski, W. Prof, (in Charkoff). Eine vorl\u00e4ufige Notiz \u00fcbet nie fuBs a-peutische Anwendung des Lecithins. (AVratsch, 1899, AMT, S. 481).\nVon seinen fr\u00fcheren Beobachtungen (Med. AViestnik, 1896, AM 1, 14 u. 15) sowohl als von denjenigen anderer Forscher, welche gezeigt hatten, dass","page":332}],"identifier":"lit36527","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"331-332","startpages":"331","title":"Wie rasch verschwindet der Alkohol im tierischen Organismus? (Wratsch, 1899, No. 9, S. 241). Aus dem physiologischen Laboratorium des Akademikers A. Danilewski in Petersburg","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:49:27.031833+00:00"}

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