Open Access
{"created":"2022-01-31T16:44:42.369930+00:00","id":"lit36533","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Krupetzki, A.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 334","fulltext":[{"file":"p0334.txt","language":"de","ocr_de":"384\nANALYSES.\nKrupetzki, A. Priv.-Doc. Zur Kasuistik der Behandlung der Zuckerruhr\nmit Urannitrat. (Med. Obozrenie, 1900, II, S. 214).\nDer Autor wandte Urannitrat in 2 F\u00e4llen von Diabetes an. Im ersten Falle trat sehr rasche Besserung ein, im zweiten brachte sogar l\u00e4ngere Anwendung des Mittels keinen Nutzen. Im Gegegensatze zu Duncan's (Brit. Med. Journ. IG \u00dckt. 1897) Ansicht meint der Autor, dass das salpetersaure Uran nicht als unbedingt wirksammes (Mittel gegen Diabetes angesehen werden k\u00f6nne.\nIstomin und T\u00e4chotzki. Zur Pharmakologie des Peronins. Aus Prof. S. Po-poff\u2019s Laboratorium in ( backoff (Ber. d. Gesellseh. 1. wissensch. Medic, u. Hyg. an d. Univers, ( harknff, 1900).\nDie Verfasser studirten die pharmakologische V irkung des Peronins an Kalt- und Warmbl\u00fctlern. Die an den ersteren (Fr\u00f6schen) vorgenommenen Ex-perimente zeigten, dass Peronin gleich Morphium auf das Gehirn deprimirend wirkt, die Reflexerregbarkeit vermindert, indem es gleichzeitig auf die sensorischen Nerven und die im R\u00fcckenmark befindlichen Reflexcentra einwirkt, und Kr\u00e4mpfe, wahrscheinlich durch Reizung des R\u00fcckenmarks, hervorruft, obgleich dieser Effect bei weitem schw\u00e4cher ist als bei Morphiumvergiftung.\nDie Experimente an Warmbl\u00fctlern (Kaninchen und Hunden; Hessen er. kennen, dass bei der Vergiftung mit Peronin am st\u00e4rksten das Gehirn getroffen wird. Peronin \u00fcbt einen Einfluss auf das Blutgef\u00e4sssystem aus, indem e-die Zahl der Herzcontractionen vergr\u00f6ssert und den Blutdruck verminderts Das Fallen des Blutdrucks h\u00e4ngt vornehmlich davon ab. dass sowohl die im verl\u00e4ngerten Mark gelegenen als auch die im Herzen selbst befindlichen Centra St\u00f6rungen erleiden.\nTarassoff. R. Zur Pharmakologie von Hierochloa borealis K\u00f6rnet Sch. Aus\nProf. S. A. Popoff's Laboratorium (Ber. d. Ges. f. wissensch. Medic, und Hyg. a. d. Univers. Charkoff, 1900).\nUm die Wirkung dieses Mittels auf Tiere zu erproben, f\u00fchrte der Autor eine Reihe von Experimenten aus. Letztere wurden mit einem w\u00e4sserigen Aufguss von Hierochloae borealis und auch mit einem Extract, aus welchem das in demselben enthaltene Cumarin mittelst 90u-igem Alkohol entfernt worden war, vorgenommen. Auch die Wirkung alkoholischer und \u00e4therischer Ex-tracte wurde erprobt. Es erwies sich dabei, dass die Y\\ irkung aller Pr\u00e4parate von dem in demselben enthaltenen Cumarin abh\u00e4ngt, da alle ausser demjenigen. welchem das Cumarin entzogen worden war, ganz ebenso wie das C umarm selbst wirkten, w\u00e4hrend der w\u00e4sserige Aufguss, aus welchem das ( umarm entfernt worden war, sich als ganz indifferent erwies. Die Wirkung des Cumarins bestellt in Folgendem: bei localer Anwendung reizt es zuerst, dann an\u00e4sthesirt es. Bei Kaltbl\u00fctlern bedingt Cumarin anf\u00e4nglich Verlust der willk\u00fcrlichen Bewegungen, sodann auch Schwinden der Reflexe infolge von L\u00e4hmung der Reflexcentra des R\u00fcckenmarks. Sogleich nach der L\u00e4hmung des centralen Nervensystems beginnt diejenige der peripherischen. Sp\u00e4ter und in","page":334}],"identifier":"lit36533","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"334","startpages":"334","title":"Zur Kasuistik der Behandlung der Zuckerruhr mit Urannitrat. (Med. Obozrenie, 1900, II, S. 214)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:44:42.369936+00:00"}
