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{"created":"2022-01-31T14:09:11.672388+00:00","id":"lit36539","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Todorski, A.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 337-338","fulltext":[{"file":"p0337.txt","language":"de","ocr_de":"A N A L Y S E S.\n337\nvenapparat, (las im verl\u00e4ngerten Mark gelegene Centrum, ab, da bei vollst\u00e4ndiger Isolation des Gehirns vom R\u00fcckenmark Aneson Fallen des Blutdrucks nicht mehr bewirkt. Auf das Atmungscentrum wirkt es sehr energisch, indem es L\u00e4hmung verursacht. Bei localer Anwendung wirkt es an\u00e4sthesirend.\nFreifeld. A. und Feldmann. 1. Die diuretische Wirkung des Flieders.\n(Sambucus nigra). Aus Prof. Popoff\u2019s Laboratorium in Charkoff (Ber. d. Ges. f. wiss. Medic, u. Hyg. au d. Univers. Charkoff, 1900).\nDie Verfasser f\u00fchrten an Tieren eine Reihe von Experimenten aus, welche dmi Zweck hatten die diuretische Wirkung der Fliederbl\u00fcten, eines in der Volksmedicin so weit verbreiteten Mittels, aufzuhellen. Als Versuchsobjecte dienten Hunde, denen in die Venen bestimmte Quantit\u00e4ten von Fliederaufguss eingef\u00fchrt wurde. Die erhaltenen Resultate zeigten, dass Flieder diuretische Eigenschaften besitzt. Da unter dem Einfluss des Flieders der Blutdruck nicht f\u00e4llt und die Herzaction nur in geringem Maasse ver\u00e4ndert ist, so sind die Verfasser der Ansicht, dass die Wirkung des Mittels nicht von der Steigerung des Blutdrucks abhangt, sondern sich durch den Einfluss des eingef\u00fchrten Fliederaufgusses auf die secretorischen Elemente der Nieren erkl\u00e4ren d\u00fcrfte.\nTodorski, A. Dr. Ueber den Einfluss des Convallamarins und des Saftes Antiaridis toxicariae auf die Biutclrculation im Gehirn. Bjibmie KOH\u00dfaji-\n.wiMapnua ii coua aimapa na upoBOoopameme bu fojiobhou'b MOary. (Aus Prof. Popoffs pharmak. Laboratorium in Charkoff, 1900, Dissert.).\nDer Autor bezweckte mit seinen Arbeiten die experimentelle Untersuchung der Frage, wie sich die Blutgef\u00e4sse des Gehirns gegen\u00fcber einem dauernden und zuweilen sehr starken Blutandrang aus andern K\u00f6rpergegenden verhalten, wie er z. B. bei Vergiftung der Tiere mit Convallamarin und dem Safte von Antiaridis toxicariae stattfindet. Versuche mit dem ersteren der beiden Mittel zeigten, das unter dessen Einfl\u00fcsse Verengerung der Hirn-gef\u00e4sse gleichzeitig mit der Verengerung von Gelassen in andern K\u00f6rpergegenden, unter demselben Einfl\u00fcsse, stattfindet. Aus den Experimenten mit Antiaris toxicariae folgt, dass bei dem Beginn der Wirkung fast immer bedeutende Beschleunigung der Str\u00f6mung des Blutes in den Hirngef\u00e4ssen statt hat. Der Venenblutdruck im Gehirn ist unter dem Einfl\u00fcsse Antiaridis toxicariae nicht immer gleich: in vielen F\u00e4llen ist er erh\u00f6ht, in andern bleibt er unver\u00e4ndert oder sinkt unter den normalen. Der Autor zieht aus seinen Experimenten folgende Schl\u00fcsse: 1) die Iiirnget\u00e4sse besitzen einen starken vasomotorischen Apparat. wobei sie in gewissen F\u00e4llen bei der Reizung desselben um das doppelte als im normalen Zustand oder noch mehr verengert erscheinen. Folglich muss die Hypothese von dem Mangel an Widerstandskraft der Hirngef\u00e4sse bei dem Andrang des Blutes aus andern K\u00f6rpergegenden als nicht gen\u00fcgend begr\u00fcndet angesehen werden.\n2)\tDie Bestimmung des Venendruckes im Gehirn nach G\u00e4rntner\u2019s und Wagner\u2019s Methode giebt unsichere Resultate.\n3)\tIm Verein mit Hurthl\u2019s Methode geben die Bestimmungsmethoden des Venenblutdrucks im Gehirn bedeutsame Resultate die zur Pr\u00fcfung und Erg\u00e4nzung von Hurthls Methode dienen.","page":337},{"file":"p0338.txt","language":"de","ocr_de":"338\nA X \\ LYS r s.\n4)\tDas \u00fcber die Bestimmung des Yenenblutdruekes im Gehirn Gesagte bezieht sich in vollem Maasse auch auf die Methode der Bestimmung des in-nern Druckes.\n5)\tDie nacli HurthFs Methode erhaltenen Resultate d\u00fcrfen nur dann als maassgebend angesehen werden, wenn die Untersuchungen mit den oben erw\u00e4hnten erg\u00e4nzenden Methoden combinirt worden waren\n6)\tBei spastischer Verengerung der Hirnarterien und in den F\u00e4ll\u00ab n, wenn die H\u00f6he des centralen Blutdrucks den Grad jener Verengerung \u00fcbersteigt, nimmt sowohl die Schnelligkeit der Str\u00f6mung als auch die Menge des Blutes im Gehirn zu.\nWerschiMo, W. lieber den Einfluss frischer Butter auf die Secretion des Magensaftes. Vorl\u00e4ufige Mitteilung (Wratsch, 1900, ,Y 14, S. 423).\nDer Verfasser besch\u00e4ftigte sich mit der Frage, inwieweit frische Butter den Leberthran zu ersetzen vermag. Zu diesem Zwecke stellte er Beobachtungen an Kranken an. denen frische Butter verabreicht wurde. Aus den 10 F\u00e4llen, die der Autor beobachtete, zieht er folgende Schl\u00fcsse: frische Butter vermindert die Menge der Salzs\u00e4ure und des Pepsins im Magensafte. Der hemmende Einfluss der Butter auf die Secretion des Magensaftes tritt am Anfang weniger als im weiteren Verlauf des Processes hervor. Die Peptonisirung der Eiweissstoffe findet in Gegenwart von frischer Butter lebhafter statt als ohne letztere. Die secretoriche Th\u00e4tigkeit der Magendr\u00fcsen wird unter dem Einfl\u00fcsse der frischen Butter schw\u00e4cher. Von seinen eigenen und den aus der Literatur gesch\u00f6pften Thatsachen ausgehend, glaubt sich der Autor zu der Aussage berechtigt, dass im Hinblick auf die Nahrhaftigkeit, Schmackhaftigkeit und Verdaulichkeit der frischen Butter dieselbe in der Krankendi\u00e4t eine hervorragende Stellung einzunehmen verdient.\nUwaroff, M. Eine Notiz \u00fcber das Nirwanin. (Wratsch, 1900. V 23. S. 700).\nW\u00e4hrend seiner Beobachtungen Kranker, bei welchen Nirwanin in Anwendung kam, nahm der Autor in einzelnen F\u00e4llen nach der Einf\u00fchrung des Mittels folgende Erscheinungen wahr: 1) ungleichm\u00e4ssige Erweiterung der Pupillen, 2) Beschleunigung der Herzcontractionen, 3) Tr\u00e4nenfluss, 4) Speichelfluss. Der Autor ist geneigt diese Erscheinungen der Wirkung des Nirwanins auf den N. Sympathicus zuzuschreiben.\nNikitin, W. Prof, lieber die antipyretische Behandlungsmethode. (Wratsch, 1900, V 4G, S. 1393).\nNach einer Pr\u00fcfung der vorhandenen Thatsachen \u00fcber die Bedeutung der Antipyretica stellt der Autor folgende S\u00e4tze auf:\n1)\tDie H\u00f6he der Temperatur kann f\u00fcr die Gefahr welche die verschiedenen fieberhaften Erkrankungen vorstellen nicht als Maassstab, gelten.\n2)\tDie parenchymat\u00f6sen Ver\u00e4nderungen der Gewebe, insbesondere der Leber, des Herzens, der Nieren und der Muskeln des Knochenger\u00fcstes, von","page":338}],"identifier":"lit36539","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"337-338","startpages":"337","title":"Ueber den Einfluss des Convallamarins und des Saftes Antiaridis toxicariae auf die Blutcirculation im Gehirn. Aus Prof. Popoff's pharmak. Laboratorium in Charkoff, 1900, Dissert.)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T14:09:11.672393+00:00"}
