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Ueber gewisse misgestaltete Blastoderme beim Hühnchen. (Vorläufige Mitteilung aus dem zootomischen Laboratorium der warschauer Universität). Mitgeteilt in einer Sitzung der biologischen Abteilung der warschauer Naturforschergesellschaft am 13 März 1901. S. 1-6

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{"created":"2022-01-31T16:38:14.489110+00:00","id":"lit36611","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Tur, I.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 3: 208","fulltext":[{"file":"p0208.txt","language":"de","ocr_de":"208\nBIBLIOGRAPHIE.\nsein; 2) ausser den Zwillingseiern findet man h\u00e4ufig drei, vier und mehr Eier enthaltende H\u00fcllen; 3) die sich in solchen gemeinschaftlichen H\u00fcllen entwickelnden Eier teilen und entwickeln sich im weiteren ganz selbst\u00e4ndig; 4) die Anwesenheit mehrerer Eier in einer gemeinschaftlichen H\u00fclle kann nicht als Ausgangspunkt f\u00fcr die Bildung complexer Misgeburten angesehen werden, besonders wenn man in Betracht zieht, das wirkliche Zwillingsmisgeburten bei Philine aperta nicht h\u00e4ufiger als bei anderen Tieren Vorkommen.\nTur, I. Ueber gewisse misgestaltete Blastoderme beim H\u00fchnchen. (Vorl\u00e4ufige Mitteilung aus dem zootomischen Laboratorium der warschauer Universit\u00e4t). Mitgeteilt in einer Sitzung der biologischen Abteilung der warschauer Naturforschergesellschaft am 13 M\u00e4rz 1901. S. 1-6.\nDer Autor nahm zu seinen Untersuchungen Eier von jungen H\u00fchnern, welche Ende Januar 1901 zum ersten Mal angefangen hatten Eier zu legen. Aus solchen \u00ab erstgeborenen > Eiern entwickeln sich selten normale, lebensf\u00e4hige V\u00f6gel, so dass der Autor in den meisten Eiern, die er untersuchte, in den Stadien der Bildung des Primitivstreifens und der Primitivfurche Misgestaltun-gen beobachtete. Er fixirte mit 3% Salpeters\u00e4ure (nach Prof. Mitrophanoff\u2019s Methode). Seine Untersuchungen an 5 Embryonen, die 13\u201426 Stunden im Incubator bebr\u00fctet worden waren, leiteten ihn zu folgenden Schl\u00fcssen. Zuweilen kann man bei solchen Abweichungen von der Norm die Bildung einer ga-strula\u00e4lmlichen Einsackung in Gestalt eines \u00abProstoms\u00bb beobachten, wie sie sehr charakteristisch f\u00fcr die Embryonen der Reptilien sind und nur h\u00f6chst selten an den Blastodermen der V\u00f6gel beobachtet werden. Diese Misgestal-tung ist eine palingenetische Abweichung, die auf die Einheitlichkeit des Plans der anf\u00e4nglichen Entwicklung der Sauropsiden, besonders in dem Stadium der Zerreissung des Bodens der taschenf\u00f6rmigen Gastrula, hinweist. Die Bildung eines Urmunds an dem Vorderende des Primitivstreifens ist terner der beste Beweis f\u00fcr die Richtigkeit von Prof. Mitrophanoff\u2019s Ansicht, dass gerade diese Gegend der Ausgangspunkt der Gastrulation bei den V\u00f6geln ist. Hier zeigt sich vor allem die Primitivfurche, welche sich normal nach hinten differen-cirt, bei misgestaltenden Abweichungen jedoch sich auf den Punkt, wo sie entstanden ist, beschr\u00e4nken und in eine prostom\u00e4hnliche Einsackung verwandeln kann.\nTur, I. Ueber die anf\u00e4ngliche Entwicklung des Perlhuhns (Numida meiea-gris. L). (Aus dem zootomischen Laboratorium der warschauer Universit\u00e4t). Mitgeteilt in einer Situng der biologischen Abteilung der warschauer Naturforschergesellschaft am 2 Juni 1901. S. 1 \u201410.\nDer Autor w\u00e4hlte dieses Object einerseits, weil das Perlhuhn dem Haus-huhn verwandt ist (beide geh\u00f6ren zu einer und derselben Familie der Pha-sianidae) und diesem an Gr\u00f6sse und Gewicht beinahe gleichkommt, andererseits weil die Entwicklung des Perlhuhns 4 Wochen lang dauert, w\u00e4hrend diejenige des Huhns in 3 Wochen beendet ist. W\u00e4hrend der verlangsamten Entwicklung des Perlhuhns m\u00fcssen mehr palingenetische Merkmale hervor-","page":208}],"identifier":"lit36611","issued":"1903-1904","language":"de","pages":"208","startpages":"208","title":"Ueber gewisse misgestaltete Blastoderme beim H\u00fchnchen. (Vorl\u00e4ufige Mitteilung aus dem zootomischen Laboratorium der warschauer Universit\u00e4t). Mitgeteilt in einer Sitzung der biologischen Abteilung der warschauer Naturforschergesellschaft am 13 M\u00e4rz 1901. S. 1-6","type":"Journal Article","volume":"3"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:38:14.489119+00:00"}

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