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Zur Frage über die Polarisation der Nerven. (Phys. Labor. Warschau) Arb. d. Warschauer Naturf.-Ges. Abt. f. Biologie. 1904. Russisch.

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{"created":"2022-01-31T15:27:45.304590+00:00","id":"lit36624","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Sosnowsky, I.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 5: 119-120","fulltext":[{"file":"p0119.txt","language":"de","ocr_de":"Bibliographie.\n1. Analyses.\nSosnowsky, I. Ueber die Entstehung der elektrotonischen Str\u00f6me. Arb. d. Warschauer Naturf.-Ges., Abt. f. Biologie. 1904. Russisch.\nSosnowsky wendet sich gegen das Unterscheiden zwischen elektrotonischen Str\u00f6men und Stromschleifen auf Grund der Ab-resp. Unabh\u00e4ngigkeit der Stromrichtung von den Ableitungsstellen. Nach Verf. sind wohl F\u00e4lle von unzweifelhaften Stromschleifen vorhanden, bei denen wir aber dennoch, unabh\u00e4ngig von den Ableitungsstellen, immer eine und dieselbe Richtung finden. F\u00fcr das Entstehen und die Richtung der aogeleiteten Stromschleifen sind die Gr\u00f6ssenverh\u00e4ltnisse und Leitungsf\u00e4higkeit des ganzen Systems und dessen einzelner Teile maassgebend. Durchstr\u00f6mt man zwei Blatt Fliesspapier, die mit einem Elektrolyt durchtr\u00e4nkt und aufeinander gelegt sind, wobei die Elektroden den ganzen Querschnitt des Elektrolyts einnehmen, so beobachtet man extrapolar keine Str\u00f6me. Legt man aber zwischen die zwei Bl\u00e4tter einen d\u00fcnnen Metalldraht, so entstehen sofort starke extrapolare Str\u00f6me, wobei letztere im Papier und im Draht verschiedene Richtungen haben. Verf., der die Polarisierbarkeit des Nerven bestreitet, erkl\u00e4rt die elektrotonischen Str\u00f6me im Nerven als Stromschleifen in Analogie mit dem eben geschilderten System. Er vermutet auch im Nerven eine eigent\u00fcmliche Potentialanordnung, die dadurch bedingt ist, dass verschiedene Elektrolyte resp. Schichten von einem und demselben Elektrolyt, aber in verschiedener Konzentration in die Textur des Nerven eingef\u00fchrt sind. Es bilden sich extrapolare Stromschleifen, von denen wir Zweige bloss von einer und derselben Richtung abzweigen; die entgegengerichteten verlaufen in den besser leitenden inneren, unzug\u00e4nglichen Teilen des Nerven.\nSosnowsky, I. Zur Frage \u00fcber die Polarisation der Nerven. (Phys. Labor. Warschau) Arb. d. Warschauer Naturf.-Ges. Abt. f. Biologie. 1904. Russisch.\nSosnowsky diskutiert seine fr\u00fcheren Versuche \u00fcber die elektrische Leitf\u00e4higkeit der Nerven (Anz. d. Akad. d. W. Krakau 1901), die zu dem Resultate f\u00fchrten, dass eine Polarisation im Sinne von Hermann nicht nachzuweisen ist. Bei T\u00e9tanisation beobachtete Verf., wie Hermann, eine Abnahme des Widerstandes der Nerven, die aber von letzterem nicht als solche, sondern als Resultat der negativen Schwankung des Elektrotonus und als positive Schwan-","page":119}],"identifier":"lit36624","issued":"1907","language":"de","pages":"119-120","startpages":"119","title":"Zur Frage \u00fcber die Polarisation der Nerven. (Phys. Labor. Warschau) Arb. d. Warschauer Naturf.-Ges. Abt. f. Biologie. 1904. Russisch.","type":"Journal Article","volume":"5"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:27:45.304596+00:00"}

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