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Zur Frage über den Mechanismus der Ernährung (resp. der Blutversorgung) des Säugetierherzens. Russkij Wratsch. 1904. No. 12. S. 437. Russisch

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{"created":"2022-01-31T16:39:56.107815+00:00","id":"lit36628","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Tschuewsky, I.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 5: 120-121","fulltext":[{"file":"p0120.txt","language":"de","ocr_de":"120\nBIBLIOGRAPHIE.\nkung polarisirender Str\u00f6me gedeutet wurde. Yerf. wendet sich gegen diese Deutung und behauptet auf Grund seiner Methode (Bestimmung der Stromst\u00e4rke und des Potentialgef\u00e4lles am Nerven und an einem in denselben Kreis eingeschalteten Rheostaten), dass es sich nicht um \u00c4nderungen des Potentials, sondern des Widerstandes handelt.\nPoliloff, A. lieber den Einfluss des weissen elektrischen Lichtes auf die Beschaffenheit des Blutes, die Temperatur und die Hautempfindlichkeit bei gesunden Mensch. Dissert. S.-Petersburg. 1903. Russisch.\nNach Poliloff bewirkt Beleuchtung der Haut mit einer 100-herzigen Gl\u00fchlampe im Laute von 30 min in einer Entfernung von !/\u201e m. lokale Leukozytose, Temperaturerh\u00f6hung bis 40\u00b0 und Steigerung der Hautempfindlichkeit.\nDanilewsky, B. I. Versuch einer k\u00fcnstlichen Erzeugung von Mikrocephalie beim Hunde. Russkij Wratsch. 1904. Russisch.\nDanilewsky berichtet \u00fcber seine noch nicht zum Abschluss gelangten Versuche \u00fcber k\u00fcnstliche Mikrocephalie. Am Sch\u00e4del sehr junger Hunde wurden besondere aus Metall hergestellte Helme befestigt. Die auf diese Weise erzeugten Hindernisse f\u00fcr das Wachstum f\u00fchrten schon nach relativ kurzer Zeit (l\u00e4nger als 3 Vs\u20144 Monate konnte man die Tiere nicht am Leben erhalten) zu Deformit\u00e4ten. Der Kopf erscheint beim Vergleich mit dem der Kontrolliere dolichocephalisch; die Tiere sind jedenfalls deutlich mikrocepha-iisch. Infolge des freien ungehinderten Wachsens des Gesichtssch\u00e4dels erscheint dieser Kopfteil gr\u00f6sser als normal. Gleichzeitig mit diesen Ver\u00e4nderungen lassen sich auch Abnormit\u00e4ten in dem Benehmen und Handeln der Tiere wahrnehmen: sie h\u00f6ren auf zu bellen, werden wenig beweglich, der Gang wird tr\u00e4ge, sie stehen, was Verst\u00e4ndniss und Reaktionsf\u00e4higkeit auf \u00e4ussere Eindr\u00fccke anbetrifft, normalen Tieren sehr nach. Das Verh\u00e4ltnis der Gewichte des Gehirns und des K\u00f6rpers \u00e4ndert sich nicht. In 2 F\u00e4llen konnte man eine geringe Verflachung der Gehirnwindungen erkennen.\nDanilewsky, B. I. Ueber die tetanische Kontraktion des S\u00e4ugetierherzens bei elektrischer Reizung. Russkij Wratsch. 1904. JVs 43. S. 1429. Russisch.\nDanilewsky berichtet \u00fcber Versuche mit Reizung eines nach Langendorff\u2019s Methode mit Locke\u2019scher Fl\u00fcssigkeit gespeisten Kaninchenherzens. Die Herzspitze wurde zum Zwecke der Reizung einige vom tief ins Wasser gesenkt, zu beiden Seiten der Herzspitze, 3\u20146 mm. von ihr entfernt, befand sich je eine Elektrode. Durch tetanische Reizung mit einem Schlittenindukto-rium und einem Ducretet\u2019schen Induktorium bei nicht maximaler Reizung und einer Erh\u00f6hung der Frequenz (<Pessimum> des Reizes) erzielte Verf. Kon-traktionscurven, deren Identit\u00e4t mit den Tetanuskurven eines Skelettmuskels nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst.\nTschuewsky, I. Zur Frage \u00fcber den Mechanismus der Ern\u00e4hrung (resp. der Blutversorgung) des S\u00e4ugetierherzens. Russkij Wratsch. 1904. Jfs 12. S. 437. Russisch.\nTschuewsky hat an nach Langendorff\u2019s Methode und mit Locke\u2019scher Fl\u00fcssigkeit ern\u00e4hrten isolierten Hunde-, Katzen- und Kaninchenherzen die","page":120},{"file":"p0121.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n121\nVolumgeschwindigkeit des durch die Koronararterie fliessenden Fl\u00fcssigkeitsstromes vermittels der H\u00fcrthle\u2019schen Stromuhr bestimmt; gleichzeitig wurde auch die kardiographische Kurve gezeichnet. Es stellte sich heraus, dass der Fl\u00fcssigkeitsstrom im Blutgef\u00e4sssystem des \u00fcberlebenden Herzens, f\u00fcr 1 min., 100 mm. Hg-Druck und 100 g. Herzgewicht berechnet, f\u00fcr das Hundeherz 370 ccm., f\u00fcr das Katzenherz 480 ccm. und f\u00fcr das Kaninchenherz 710 ccm. betr\u00e4gt. Auf Grund dieser Zahlen kann man, indem man den Viskosit\u00e4ts-koeffizienten der Locke\u2019schen Fl\u00fcssigkeit und den des Blutes der untersuchten Tiere bestimmt (was Verf. ausgcf\u00fchrt hat), berechnen, wie gross ceteris paribus der Blutstrom ist; es hat sich ergeben: Hundeherz 90 ccm., Katzenherz 130 ccm., Kaninchenherz 240 ccm. Die Energie der Blutversorgung des Herzens verschiedener Tiere (resp. der relative \u00e4ussere Widerstand), berechnet in Form des Durchmessers einer 1 m. langen zylindrischen R\u00f6hre, erweist sich gleich: Hund 1,97 mm., Katze 2,10 mm., Kaninchen 2,32 mm., Verf. versuchte weiter in Anlehnung an seine fr\u00fcheren Versuche bez\u00fcglich der Blutversorgung des quergestreiften Skelettmuskels die Frage zu beantworten, wie sich die Blutversorgung im Herzen in den verschiedenen Herzt\u00e4tigkeitsperioden \u00e4ndert, ln Uebereinstimmung mit den Verh\u00e4ltnissen im Skelettmuskel fand Verf., dass unter den Bedingungen eines bestimmten Herztonus die Blutversorgung des Herzens haupts\u00e4chlich im Laufe der Diastole geschieht; w\u00e4hrend der Systole (namentlich auf der H\u00f6he derselben) wird der Blutstrom in den Koronararterien deutlich geringer; er kann sogar bei entsprechenden Tonush\u00f6hen und St\u00e4rke der Systole vollst\u00e4ndig sistieren.\nKaznelsohn, L. Normale und pathologische reflektorische Erregbarkeit der Duodenalschleimhant. (Pawlow\u2019s Laborat. St.-Petersburg). Dissert. Russisch. 1904.\nKaznelsohn experimentierte an Hunden mit einer Magenfistel und einer Duodenalfistel nach Thiry-Vella. Es wurden im normalen und im pathologischen Verdauungszustande des Hundes verschiedene Agentien durch das Duodenum durchgesp\u00fclt und gleichzeitig die motorische T\u00e4tigkeit des Magens beobachtet (zum Teil mit graphischer Registration). Im n\u00fcchternen Zustande des Hundes l\u00e4sst sich eine Gesetzm\u00e4ssigkeit der Magenbewegungen beobachten. Dauert die Beobachtung 6\u20147 Stunden, so bemerkt man 3\u20144 T\u00e4tig-keits- und ebenso viele Ruheperioden der MagenbewTegungen. Jede T\u00e4tigkeitsperiode besteht aus 5\u201412 einzelnen Magenkontraktionen. Wird die Duodenalschleimhaut mit 0,1%-iger HCl im Laufe von 10 min. durchgesp\u00fclt, so tritt eine regelm\u00e4ssig auftretende Sistierung der Magenbewegungen ein. V2\u20141 Stunde nach der Durchsp\u00fclung treten wiederum normale Bewegungen ein. 0,1 \u00b0/0-ige HCl wird vom Verf. als normaler Reiz angesehen. Wird zur Durchsp\u00fclung 0,5%-ige HCl genommen, so schwinden die Bewegungen ebenfalls f\u00fcr eine Zeitlang, um darauf mit anormalem Charakter aufzutreten. Der anormale Charakter wird durch %%-ige Soda beseitigt.\nBistrenin, I. Der Weg der gef\u00e4sserweiternden Fasern des Nervus ischia-dicus. Dissert. Kazan. 1904. Russisch.\nBistrenin suchte den Weg der gef\u00e4sserweiternden Ischiadikusfasern auf Grund plethysmographischer Versuche festzustellen. Die in Frage kommenden Nerven","page":121}],"identifier":"lit36628","issued":"1907","language":"de","pages":"120-121","startpages":"120","title":"Zur Frage \u00fcber den Mechanismus der Ern\u00e4hrung (resp. der Blutversorgung) des S\u00e4ugetierherzens. Russkij Wratsch. 1904. No. 12. S. 437. 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