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Der Weg der gefässerweiternden Fasern des Nervus ischiadicus. Dissert. Kazan. 1904. Russisch

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{"created":"2022-01-31T14:50:44.764735+00:00","id":"lit36630","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Bistrenin, I.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 5: 121-122","fulltext":[{"file":"p0121.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n121\nVolumgeschwindigkeit des durch die Koronararterie fliessenden Fl\u00fcssigkeitsstromes vermittels der H\u00fcrthle\u2019schen Stromuhr bestimmt; gleichzeitig wurde auch die kardiographische Kurve gezeichnet. Es stellte sich heraus, dass der Fl\u00fcssigkeitsstrom im Blutgef\u00e4sssystem des \u00fcberlebenden Herzens, f\u00fcr 1 min., 100 mm. Hg-Druck und 100 g. Herzgewicht berechnet, f\u00fcr das Hundeherz 370 ccm., f\u00fcr das Katzenherz 480 ccm. und f\u00fcr das Kaninchenherz 710 ccm. betr\u00e4gt. Auf Grund dieser Zahlen kann man, indem man den Viskosit\u00e4ts-koeffizienten der Locke\u2019schen Fl\u00fcssigkeit und den des Blutes der untersuchten Tiere bestimmt (was Verf. ausgcf\u00fchrt hat), berechnen, wie gross ceteris paribus der Blutstrom ist; es hat sich ergeben: Hundeherz 90 ccm., Katzenherz 130 ccm., Kaninchenherz 240 ccm. Die Energie der Blutversorgung des Herzens verschiedener Tiere (resp. der relative \u00e4ussere Widerstand), berechnet in Form des Durchmessers einer 1 m. langen zylindrischen R\u00f6hre, erweist sich gleich: Hund 1,97 mm., Katze 2,10 mm., Kaninchen 2,32 mm., Verf. versuchte weiter in Anlehnung an seine fr\u00fcheren Versuche bez\u00fcglich der Blutversorgung des quergestreiften Skelettmuskels die Frage zu beantworten, wie sich die Blutversorgung im Herzen in den verschiedenen Herzt\u00e4tigkeitsperioden \u00e4ndert, ln Uebereinstimmung mit den Verh\u00e4ltnissen im Skelettmuskel fand Verf., dass unter den Bedingungen eines bestimmten Herztonus die Blutversorgung des Herzens haupts\u00e4chlich im Laufe der Diastole geschieht; w\u00e4hrend der Systole (namentlich auf der H\u00f6he derselben) wird der Blutstrom in den Koronararterien deutlich geringer; er kann sogar bei entsprechenden Tonush\u00f6hen und St\u00e4rke der Systole vollst\u00e4ndig sistieren.\nKaznelsohn, L. Normale und pathologische reflektorische Erregbarkeit der Duodenalschleimhant. (Pawlow\u2019s Laborat. St.-Petersburg). Dissert. Russisch. 1904.\nKaznelsohn experimentierte an Hunden mit einer Magenfistel und einer Duodenalfistel nach Thiry-Vella. Es wurden im normalen und im pathologischen Verdauungszustande des Hundes verschiedene Agentien durch das Duodenum durchgesp\u00fclt und gleichzeitig die motorische T\u00e4tigkeit des Magens beobachtet (zum Teil mit graphischer Registration). Im n\u00fcchternen Zustande des Hundes l\u00e4sst sich eine Gesetzm\u00e4ssigkeit der Magenbewegungen beobachten. Dauert die Beobachtung 6\u20147 Stunden, so bemerkt man 3\u20144 T\u00e4tig-keits- und ebenso viele Ruheperioden der MagenbewTegungen. Jede T\u00e4tigkeitsperiode besteht aus 5\u201412 einzelnen Magenkontraktionen. Wird die Duodenalschleimhaut mit 0,1%-iger HCl im Laufe von 10 min. durchgesp\u00fclt, so tritt eine regelm\u00e4ssig auftretende Sistierung der Magenbewegungen ein. V2\u20141 Stunde nach der Durchsp\u00fclung treten wiederum normale Bewegungen ein. 0,1 \u00b0/0-ige HCl wird vom Verf. als normaler Reiz angesehen. Wird zur Durchsp\u00fclung 0,5%-ige HCl genommen, so schwinden die Bewegungen ebenfalls f\u00fcr eine Zeitlang, um darauf mit anormalem Charakter aufzutreten. Der anormale Charakter wird durch %%-ige Soda beseitigt.\nBistrenin, I. Der Weg der gef\u00e4sserweiternden Fasern des Nervus ischia-dicus. Dissert. Kazan. 1904. Russisch.\nBistrenin suchte den Weg der gef\u00e4sserweiternden Ischiadikusfasern auf Grund plethysmographischer Versuche festzustellen. Die in Frage kommenden Nerven","page":121},{"file":"p0122.txt","language":"de","ocr_de":"122\nBIBLIOGRAPHIE.\nwurden elektrisch, mechanisch und namentlich thermisch gereizt. Yerf. fand, dass der thermische Reiz (vermittels einer besonders konstruierten W\u00e4rmekammer f\u00fcr den Nerven) einen spezifischen Reiz f\u00fcr die gef\u00e4ssweiternden Fasern darstellt. Die Angabe Gr\u00fctzner\u2019s, nach welcher der thermische Reiz bloss bei der Reizung des Ischiadikus, nicht aber des Lingualis Erweiterung der Gelasse bewirkt, hat sich nach Yerf. als irrig erwiesen. Versuche mit einem entsprechend konstruierten Zungenplethysmographen zeigten, dass Reizung des Lingualis Erweiterung der Zungengef\u00e4sse bewirkt, Deshalb stellt Yerf. den Satz auf, dass in gemischten Nerven die gef\u00e4sserweiternden Fasern vermittels des thermischen Reizes nachgewiesen werden k\u00f6nnen. Was den Ischiadikus anbetrifft, so beweist Yerf., dass die in ihm enthaltenen diktatorischen Fasern, deren Wirkung man leicht durch thermische Reizung des Ischiadikus demonstrieren kann, nicht vom Sympathikus, sondern von den hinteren Spinalwurzeln stammen: die thermische Reizung des Bauchsympathikus bleibt ohne Resultat (elektrischer Reiz bewirkt Gef\u00e4sskontraktion), die thermische Reizung der entsprechenden hinteren Wurzeln dagegen ist in der Mehrzahl der F\u00e4lle (an Hunden und Katzen) von einer deutlichen Volumzunahme der unteren Extremit\u00e4t gefolgt. Insofern werden die Angaben von Bayliss best\u00e4tigt. Die in den hinteren Wurzeln verlaufenden Fasern, deren Reizung diktatorischen Effekt hat, werden vom Yerf. als zentrifugal und direkt ohne Vermittlung des Spinalganglions in den Ischiadikus verlaufend betrachtet. Die von Bayliss angegebene Lokalisation trophischer Zentren der Vasodilatatoren in den Spinalganglien wird bestritten.\nArbekoff. P. Ueber die Bedingungen des R\u00fccktrittes der Darmfl\u00fcssigkeiten (Galle, pankreatischer Saft und Darmsaft) in den Magen.\n(Pawlow's Labor.) St.-Peterburg. 1904. Russisch.\nArbekoff studirte die Wirkung der Reizung der Duodenal-und D\u00fcnndarmschleimhaut auf die reflektorische Schliessung des Pylorus. Es wurde an 3 Hunden experimentirt; der eine hatte eine Magenfistel und Duodenalfistel, die zwei anderen eine Magenfistel und eine Thiry-Vella\u2019sche Fistel des Anfangsteils des D\u00fcnndarmes. Man goss 200 ccm. Wasser in den Magen und bestimmte nach Verlauf von 20 Minuten die Quantit\u00e4t der aus der Magenflstel austretenden Wasserreste. Dieses Kriterium des Pylorusschlusses wurde dann weiter in derselben Weise benutzt und gepr\u00fcft nach Einfuhren verschiedener Agentien in die eingangs genannten Darmanteile. Wird Provencer\u00f6l oder Seife durch die Fistelg\u00e4nge eingegossen, so wird immer ein Reflex auf den Pylorus im Sinne eines Schlusses konstatiert. Die n\u00e4here Analyse des Vorganges macht es wahrscheinlich, dass dabei die Spaltungsprodukte des Gels und der Seife von der Darmschleimhaut absorbirt werden, wodurch eine reflektorische safttreibende Wirkung auf die Magenschleimhaut ausge\u00fcht wird, der secernirte Magensaft tritt dann in den Darm und wirkt als Reiz f\u00fcr den reflektorischen Schluss des Pylorus. Im Einkl\u00e4nge mit dieser Vorstellung von den in Rede1 stehenden Vorg\u00e4ngen befinden sich die Versuche mit Eingiessen von Salzs\u00e4urel\u00f6sungen resp. Magensaft anderer Hunde in die Thiry-Yella'sche Fisteln: man erh\u00e4lt starken Pylorusschluss. Es gesellt sich aber hier eine neue Erscheinung","page":122}],"identifier":"lit36630","issued":"1907","language":"de","pages":"121-122","startpages":"121","title":"Der Weg der gef\u00e4sserweiternden Fasern des Nervus ischiadicus. Dissert. Kazan. 1904. Russisch","type":"Journal Article","volume":"5"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T14:50:44.764741+00:00"}

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