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Beobachtungen über die subjektive Gesichtsempfindung im wechselnden magnetischen Felde. Wratschebnaja Gazeta. 1904. No. 24. Russisch

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{"created":"2022-01-31T16:38:50.182907+00:00","id":"lit36633","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Danilewsky, B.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 5: 123-124","fulltext":[{"file":"p0123.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPH! E.\n123\nhinzu: es wirkt n\u00e4mlich die S\u00e4ure als starker Reiz, der reflektorisch die T\u00e4tigkeit der Leber, des Pankreas und der Darmdr\u00fcsen anregt; es sammeln sich deshalb alkalische Fl\u00fcssigkeiten (Galle, Pankreas- und Darmsaft), die die S\u00e4ure neutralisiren, wodurch der Pylorus ge\u00f6ffnet wird, und der Darminhalt in den Magen gelangen kann.\nTschirkowsky, W. Zur Frage \u00fcber die Innervation der Bewegungen der Pupille. Dissert. Kazan. 1904. Russisch.\nTschirkowsky pr\u00fcfte die Angabe von Marenghi, nach welcher bei Kaninchen mit durchschnittenem N. opticus eine Lichtreaktion der Pupillen bestehen soll. Es stellte sich heraus, dass die Pupillenreaktion, die man nach Durchschneiden des Sehnerven beobachten kann, keineswegs eine Lichtreaktion ist, und dass man also gar nicht von der M\u00f6glichkeit eines Reflexaktes durch das Ganglion ciliare resp. Ganglienzellen der Retina selbst sprechen darf; die Pupillenreaktion erweist sich immer als eine Reaktion auf sensible Reize verschiedener Art und muss deshalb als eine reflektorische T\u00e4tigkeit des pupillenerweiternden Apparates aufgefasst werden. Dieser Reflexakt kann hiermit nur dann zustande kommen, wenn der Sympathikus intakt bleibt. Wird dagegen letzterer durchschnitten, resp. das Ganglion sympathicum sup. ausgerottet, so bleibt der Reflex aus. Andererseits gelang es dem Verf. nachzuweisen, dass nach Durchsclmeidung des N. opticus und N. oculomotorius am Kaninchenauge Erweiterung der Pupille auf sensible Reize erfolgt. Dieses Resultat l\u00e4sst sich nicht vereinen mit der Ansicht von v. Bechterew, nach welchem die Pupillenerweiterung auf sensible Reize durch Nachlassen des Okulomotoriustonus geschehen soll. Andere Resultate bekam Verf. an Katzenaugen. Durchschneidet man hier den N. opticus, so bekommt man auf sensible Reize (falls das gesunde Auge geschlossen ist) keine Pupillenerweiterung. Dieser Unterschied zwischen der Pupillenreaktion auf sensible Reize des Kaninchen- und Katzenauges wird dadurch erkl\u00e4rt, dass nach dem Durchschneiden des N. opticus die Pupille bei der Katze sich maximal erweitert und deshalb auf Reize sich nicht mehr erweitern kann; dagegen erweitert sich die Kaninchenpupille unter \u00e4hnlichen Umst\u00e4nden nicht maximal. Diese Deutung wird best\u00e4tigt durch folgenden Versuch: man f\u00fchrt einer Katze Eserin ein und durchschneidet darauf den N. opticus, welche Operation jetzt nicht mehr die maximale Pupillenerweiterung erzeugt; sensible Reize rufen nunmehr ausnahmslos eine Erweiterung der Pupille hervor. Durch spezielle Versuche wird ausserdem bewiesen, dass der geschilderte Effekt der sensiblen Reizung auch nach Okulomotorius-durchschneidung bestehen bleibt, dagegen nach Sympathikusdurchsclmeidung immer ausbleibt.\nDanilewsky, B. Beobachtungen \u00fcber die subjektive Gesichtsempfindung im wechselnden magnetischen Felde. Wratschebnaja Gazeta. 1904. .V' 24. Russisch.\nDanilewsky best\u00e4tigt die Beobachtung von M\u00fcller, nach der man im wechselnden magnetischen Felde bestimmte Gesichtsempfindung (wellige, konzentrische, flimmernde Lichtbewegungen an der Peripherie des Gesichtsfeldes, ruhiges Gesichtsfeld im Zentrum) wahrnimmt, falls man ein Auge nahe ge-","page":123},{"file":"p0124.txt","language":"de","ocr_de":"124\nBIBLIOGRAPHIE.\nnug an den Radiator lieranbringt. Es werden eigene Versuche, zum Beweise, dass die Ursache der Gesichtsempfindungen in der magnetischen Energie liegt, angef\u00fchrt.\nKaufmann, P. Ueber die doppelsinnige Leitungsf\u00e4higkeit der Nervenfaser.\nDissert. Petersburg. 1904. Russisch.\nKaufmann sucht die Frage nach der doppelsinnigen Leitungsf\u00e4higkeit des Nerven auf Grund der Beobachtung der negativen Schwankung zu beantworten. In der ersten Versuchsreihe wurden die nat\u00fcrlichen gemischten Nerven vorher k\u00fcnstlich < gereinigt\u00bb. Um letzeres zu erreichen, wurde folgendes bewerkstelligt. Schneidet man die vordere R\u00fcckenmarkswurzel dicht neben dem Intervertebralganglion durch, so m\u00fcssen s\u00e4mmtliche der vorderen Wurzel beigemischte zentripetale Fasern degenerieren, w\u00e4hrend die zentrifugalen intakt bleiben. Durchschneidet man anderseits die hinteren Wurzeln dicht neben dem R\u00fcckenmark, so degenerieren die zentrifugalen, und bleiben die zentripetalen Fasern der hinteren Wurzel intakt. Verf. reinigte auf diese Weise die Wurzelfasern an Hunden (an 9 Hunden sind die Operationen gl\u00fccklich abgelaufen) und untersuchte sie galvanometrisch 12\u201414 Tage nach der Operation. An Fr\u00f6schen konnte man die Reinigung auch an ganzen Nervenst\u00e4mmen vornehmen, indem man eine grosse Reihe vorderer und hinterer (zwischen Spinalganglion und R\u00fcckenmark) Wurzeln auf einer Seite durchschnitt resp. den Lumbalteil des R\u00fcckenmarks (mit Erhaltung der Spinalganglien) entfernte. In beiden F\u00e4llen resultierten Nerven mit intakt gebliebenen zentripetalen Fasern. An den gereinigten Wurzeln und Nerven wurden die elektromotorischen Kr\u00e4fte des Ruhestromes und der negativen Schwankung nach den \u00fcblichen Methoden gepr\u00fcft. Die bestimmten Gr\u00f6ssen an einem Nervenende wurden verglichen mit solchen am anderen Ende. Das Resultat dieser Versuche spricht f\u00fcr eine doppelsinnige Leitung der Nervenfaser. In einer zweiten grossen Versuchsreihe wurde zun\u00e4chst festgestellt, wie sich die negative Schwankung an einem aus 1, 2 u. s. w. bis 5 parallel angeordneten Froschischiadici zusammengesetzten Nervenkonvolut \u00e4ndert, wenn man den reizenden Strom nicht durch den ganzen Komplex von Nervenst\u00e4mmen, sondern durch 1, durch 2 u. s. w. Ischiadici sendet. Es stellte sich heraus, dass die Gr\u00f6sse der negativen Schwankung des Nervenstromes bei teilweiser Reizung der Nerven direkt proportional der Zahl der gereizten Fasern ist. Dieses Resultat, wrelches an und f\u00fcr sich von Bedeutung ist, wurde vom Verf. benutzt zur Entscheidung der Doppelsinnigkeit- Ein Nerv, in welchem die Zahl der zentripetalen und zentrifugalen Fasern sehr verschieden ist, muss im Falle, dass die Nerven den Reiz nur in einer Richtung leiten, eine verschiedene negative Schwankung ergeben, je nachdem wir denselben proximal reizen und distal zum Galvanometer ableiten, oder umgekehrt. Versuche am Lingualis und Hypo-glossus des Hundes f\u00fchrten zu dem Schluss, dass ein best\u00e4ndiger Unterschied in der Schwankungsgr\u00f6sse an einem und am anderen Nervenende nicht vorhanden ist; somit f\u00fchrt auch diese Versuchsreihe zu dem Resultat, dass der Nerv doppelsinnig leitet. Ueber Methodik, Kontrollversuche, Vorsichtsmassre-geln s. Orig.","page":124}],"identifier":"lit36633","issued":"1907","language":"de","pages":"123-124","startpages":"123","title":"Beobachtungen \u00fcber die subjektive Gesichtsempfindung im wechselnden magnetischen Felde. Wratschebnaja Gazeta. 1904. No. 24. Russisch","type":"Journal Article","volume":"5"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:38:50.182912+00:00"}

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