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Eine neue Methode von Magensaftgewinnung beim Menschen. Diss. S.- Petersburg. 1903. Russisch

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{"created":"2022-01-31T15:38:29.859920+00:00","id":"lit36654","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Gurewitsch, G.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 5: 132-133","fulltext":[{"file":"p0132.txt","language":"de","ocr_de":"132\nBIBLIOGRAPHIE.\nVentrikels erh\u00e4lt, werden vom A erf. durch Uebergreifen der reizenden Strom-schleifen auf die Kerne des Okulomotorius erkl\u00e4rt. Durch spezielle Versuche wurde weiter noch einmal die unzweifelhafte Bedeutung des Okulomotorius f\u00fcr den Akkommodationsakt best\u00e4tigt,\nBerlatzkij, G. Beitr\u00e4ge zur Physiologie des Dickdarmes. Pawlow\u2019s Laboratorium. S.-Petersburg. 1903. Russisch.\nBerlatzkij experimentierte an Bunden, deren Blinddarm vom Dickdarm getrennt und in die Bauchdecke eingen\u00e4ht worden war. Beim Hungern besteht nur eine sehr unbedeutende Sekretion des Blinddarmes, bei der F\u00fctterung nimmt die Sekretion erheblich zu. Die Qualit\u00e4t der Nahrung hat keinen Einfluss auf die Seki etmenge. Der Saft ist stark alkalisch und besteht aus einem fl\u00fcssigen und einem schleimigen Teil. Er verdaut Fibrin und H\u00fchuereiweiss nicht; ihm fehlt auch die aktivierende Wirkung (Enterokinase Pawlow\u2019s). Festgestellt wurde dagegen die Anwesenheit eines diastatischen Fermentes und des Cohnheim\u2019schen Ereprins (best\u00e4tigt von Cohnheim selbst). Wurde nur eine Blinddarmfistel angelegt, so passierten Speisen (Milch, sowie verschiedene Milchspeisen) sehr rasch den oberen Teil des Darmes und erschienen bereits nach 1\u20142 Stunden in grossen Mengen (fast die H\u00e4lfte des Genossenen) im Dickdarm. Nach Verf. wurden 20\u201426% vom mit der Milch aufgenommenen Stickstoff im Dickdarm resorbiert.\nFleischer, G. Ueber den Einflus der Kolanuss auf den Eiweissgehalt des arbeitenden Menschen. Danilewskij\u2019s Laboratorium. S.--Petersburg 1903.\nAn Fr\u00f6schen und M\u00e4usen reizte Fleischer indirect tetanisch die Muskeln einer Extremit\u00e4t und untersuchte sp\u00e4ter diese Muskeln, sowie die entsprechenden der anderen, ruhenden, Extremit\u00e4t (Trockenr\u00fcckstand, Wasser- und Eiweissgehalt). Die Versuche wurden dann wiederholt an Tieren, denen vorher Kolan\u00fcsse dargereicht worden waren. Der Einfluss der Kolanuss bestand in einer Abnahme des Trockenr\u00fcckstandes und Zunahme des Eiweissgehaltes.\nSiwerzeff, D. Vergleichender Gehalt an Lezithin bei menschlichen F\u00f6ten und bei Kindern fr\u00fchen Alters. Diss. S.-Petersburg. 1903. Russisch.\nSiwerzeff machte Bestimmungen des Lezithingehaltes in Organen menschlicher F\u00f6ten und Kinder fr\u00fchen Alters und fand, dass der gr\u00f6sste Lezithingehalt dem Gehirn zukommt, dann folgen: Leber, Herz und Muskeln. Mit dem Alter der F\u00f6ten steigt auch die Lezithinmenge in den Organen; den maximalen Gehalt weist der reife F\u00f6tus auf. In den ersten 6 Monaten des extrauterinen Lebens bleibt der Lezithingehalt auf einer und derselben H\u00f6he, um dann wiederum bis zum 2. Lebensjahre zu steigen. Ein 3 Jahre und 5 Monate altes Kind hat denselben Lezithingehalt wie ein j\u00e4hriges.\nGurewitsch, G. Eine neue Methode von Magensaftgewinnung beim Menschen. Diss. S.-Petersburg. 1903. Russisch.\nAusgehend von der Tatsache, dass die einmal angeregte Magensaftsekretion gew\u00f6hnlich eine lange Zeit fortdauert, empfiehlt Gurewitsch folgende Methode zur Gewinnung eines reinen Magensaftes beim Menschen: man","page":132},{"file":"p0133.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n133\nsp\u00fclt den Magen n\u00fcchtern, resp. nach Darreichung eines Probefr\u00fchst\u00fccks aus, und wartet dann eine Zeitlang ab; der nunmehr gewonnene Magensaft ist absolut rein, stark sauer (0,37\u00b0/0) und von grosser eiweissverdauender Kraft.\nNarbut, W. Die Hypophysis cerebri und ihre Bedeutung f\u00fcr den Organismus. Diss. \u00bb.-Petersburg. 1903.\nDurch zahlreiche Versuche an Hunden mit totaler und parzieller Exstirpation der Hypophysis stellte Narbut fest, dass letztere namentlich f\u00fcr das wachsende Tier unentbehrlich ist. Die Hauptsymptome nach der Exstirpation bestehen in Stoffwechselst\u00f6rungen: Abnahme des K\u00f6rpergewichtes, Sinken des Respirationswechsels, Zunahme der Phosphor- und Stickstoffausscheidung. Es gibt nach Verf. zwischen der Hypophysis und dem Zentralnervensystem keine V erbindung im Sinne echter nerv\u00f6ser Leitungsbahnen; die Innervation der Hypophysis kommt vermutlich durch Fasern des Sympathikus zustande. Die Folgen der elektrischen Reizung der Hypophysis auf den Blutdruck unterscheiden sich, trotz der Angabe von Lyon, durch nichts von denjenigen der Reizung der \u00fcbrigen Bases cerebri.\nSawitsch, W. Die Absonderung des Darmsaftes. (Physiologische Abteilung Pawlow s Instit. experim. Medicin) Inaug.-Diss. St.-Peterburg. 1904. Russisch.\nSawitsch untersuchte die Bedingungen der Absonderung des Darmsaftes an Hunden mit Duodenalfisteln nach Thiry. Die Menge der Enterokinase im Satte wurde nach der Schnelligkeit der Aktivierung des Pankreassaftes beurteilt. Die Kinasemengen waren den Quadraten der Verdauungsdauer umgekehrt proportional. Erst nach Einf\u00fchrung einer R\u00f6hre in die Fistel beginnt die Sekretion unabh\u00e4ngig von der Verdauungsperiode. Die ersten Portionen des nach langem Hungern durch diese mechanische Reizung abgesonderten Saftes enthalten immer mehr Kinase als die sp\u00e4teren. Dasselbe Verhalten der Enterokinase wurde auch bez\u00fcglich ihrer Aktivierung der Lipase und Amylase konstatiert. ^ erf. schliesst daraus, dass der mechanische Reiz bloss die Sekretion fl\u00fcssiger Teile des Saftes anregt, wobei die schon gebildete und in der Schleimhaut abgelagerte Kinase durch die fl\u00fcssigen Teile weggeschwemmt wird. Ebenso wirkt auch Pilokarpin. Die Absonderung der Kinase wird durch den pankreatischen Satt eingeleitet. Leitet man letzteren in das isolierte Duodenum ein, so konstatiert man im Darmsafte eine bedeutende Zunahme an Kinase. Die W irkung des Pankreassaftes ist sehr stark, da derselbe auch bei 1000-fa-cher Verd\u00fcnnung seine Wirkung entfaltet. Das wirksame Prinzip des pankreatischen Saftes bez\u00fcglich der Kinase ist bloss an das Trypsin gebunden. VV ird das Tier gef\u00fcttert, so kommt auch eine Sekretion der Kinase in dem isolierten Darmteil zu st\u00e4nde; dasselbe geschieht auch bei psychischer Reizung. In diesen beiden F\u00e4llen ist der Mechanismus der Kinasesekretion ein mittelbarer. Die kinaseabsondernden histologischen Elemente werden vom Verf. in da^ Darmepithel verlegt.\nHeiman, N. Ueber den Einfluss verschiedener Reize der Mundh\u00f6hle auf die Arbeit der Speicheldr\u00fcsen. Dissertation. St.-Peterslurg. 1904 Russisch.","page":133}],"identifier":"lit36654","issued":"1907","language":"de","pages":"132-133","startpages":"132","title":"Eine neue Methode von Magensaftgewinnung beim Menschen. Diss. S.- Petersburg. 1903. Russisch","type":"Journal Article","volume":"5"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:38:29.859925+00:00"}

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