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{"created":"2022-01-31T15:22:26.843404+00:00","id":"lit36660","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Zalessky","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 5: 135","fulltext":[{"file":"p0135.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n135\nZalessky. Indikatoren der Acidim\u00e9trie und Alkalimetrie vom Standpunkte der elektrischen Dissociation aus. Moskau. 1905.\nDas Buch von AV. Zalessky ist, wie man schon aus dem Titel ersieht, der Beschreibung und der chemisch-physikalischen Theorie der Indikatoren gewidmet. Diese Theorie ist, wie bekannt, ziemlich neu. Nachdem Arrenius, Stenger und Ostwald die Grundrisse der elektrischen Dissociation entwickelt hatten, hat Glaser \u00fcber die Indikatoren-Theorie alles in seinem Buche [Indikatoren der Acidim\u00e9trie und Alkalimetrie (1901)] zusammengestellt und einen Versuch gemacht, die chemischen Indikatoren zu klassifieieren und die Bedingungen von deren Anwendung zu erkl\u00e4ren und zu bearbeiten. AV. Zalessky\u2019s Erfahrungen auf diesem Gebiete sind ganz neu und bilden das Resultat einer grossen Arbeit, welche er zusammen mit Frankel bei Prof. Nernst ausgef\u00fchrt hat. Das Buch, welches ungef\u00e4hr 200 Seiten enth\u00e4lt, besteht aus drei Teilen:\nI.\tAllgemeine Beschreibung der Indikatoren.\nII.\tSpecielle Beschreibung derselben.\nIII.\tDas dritte Kapitel ist speciell der Beschreibung der Reagenspapiere gewidmet.\nIm ersten Theile macht Zalessky den Leser mit der Theorie der elektrischen Dissociation und den wichtigsten Gesetzen derselben bekannt. In demselben Teile entwickelt er auch die Methodik seiner Versuche und gelangt endlich zu der Klassifikation der chemischen Indikatoren. Er teilt sie in folgende 5 Gruppen ein.\n1.\tIndikatoren, welche zur Bestimmung der Anwesenheit von S\u00e4uren benutzt werden, also ihre Farbe in saurer L\u00f6sung \u00e4ndern. Dahin geh\u00f6ren: Methyl-Violet, Benzopurpurin B., Fluorescein, Galle\u00fcn, Congo-Rot, Methyl-Orange, Rosols\u00e4ure und para-Nitrophenol.\n2.\tDie zweite Gruppe bilden die Indikatoren, welche ihre Farbe in alkalischen L\u00f6sungen \u00e4ndern, also zur Bestimmung von Alkalien gebraucht werden. Hierher geh\u00f6ren: Cyanin, Curcumin, Phenolphtale\u00efn, Alizaringr\u00fcn, Ali-zarinrot, Trop\u00e4olin 000, sulfoalizarinsaures Natron, a-Naphtolbenzom und Poir-rier-Blau.\n3.\tDie Mittelgruppe, welche den Uebergang zwischen der ersten und der zweiten Grup\u00fce darstellt, bildet Lakmus. Dann folgen:\n4.\tNoch nicht gen\u00fcgend untersuchte Indikatoren, deren der Verfasser achtunddreissig beschreibt (Algalin, Oiangentinktur, Benzuarin, Brasilin, Sam-bucus-Fr\u00fcchte, Guajactinctur, Helianthin, Indigo-Sulfos\u00e4ure u. s. w.).\n5.\tDie vierte Gruppe bilden die Reagenspapiere.\nIm Buche von Zalessky ist alles, was \u00fcber die Indikatoren bekannt ist, gesammelt, und enth\u00e4lt es viele eigene Untersuchungen dar\u00fcber. Das AVerk bietet ein grosses wissenschaftliches Interesse; ausserdem bildet es eine wichtige Errungenschaft f\u00fcr die russische Litteratur, da so grosse Arbeiten aus dem physikalisch-chemischen Gebiete in derselben \u00fcberhaupt selten sind.\nBotscharoff. Pharmakologische Versuche am isolirten Herzen von Warmbl\u00fctern. Bolmtschn. Gaseta Botkina. 1902. V 24.","page":135}],"identifier":"lit36660","issued":"1907","language":"de","pages":"135","startpages":"135","title":"Indikatoren der Acidimetrie und Alkalimetrie vom Standpunkte der elektrischen Dissociation aus. Moskau. 1905","type":"Journal Article","volume":"5"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:22:26.843409+00:00"}
