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Zur Pharmakodynamik des Validols. Milit.-med. Journ. 1901. Iuni S. 1863

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{"created":"2022-01-31T14:48:38.763822+00:00","id":"lit36671","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Greilich, E.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 5: 139","fulltext":[{"file":"p0139.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n139\nBedingungen, wo die Krankheitserscheinungen, welche bei der Vergiftung mit chromsaurem Kali beobachtet werden, fehlen, anders wirken. 5) Piperazin verhindert die Anh\u00e4ufung von Harns\u00e4ure an den ser\u00f6sen Schleimh\u00e4uten und. in den Gelenken, vermag aber nicht die harnsauren Concremente in den Nieren aufzul\u00f6sen. Im Gegenteil, da es die F\u00e4higkeit besitzt, in dem Harne aufgel\u00f6ste Harns\u00e4ure niederzuschlagen, so d\u00fcrfte es die Menge der harnsauren Krystalle in den Nieren vermehren. 6) Lysidin hat dieselbe Wirkung, wie Piperazin, l\u00f6st aber vielleicht teilweise die Harnstoffs\u00e4ure in den Nieren; daher darf man annehmen, dass es als ein gutes Mittel gegen die Gicht weitere klinische Beobachtungen verdient. 7) Die bis jetzt existierenden Versuche an Tauben sind noch ungen\u00fcgend, um irgend einen Schluss \u00fcber den Einfluss der obengenannten Mittel auf die Ausscheifung der Harns\u00e4ure zu machen.\nSpassky, L. Uresin als L\u00f6sungsmittel der Harns\u00e4ureverbindungen. Russk.\nWratsch. 1902. JV 47.\nVerfasser machte eine Reihe von vergleichenden Untersuchungen des Harns von\tKranken, welche an harnsaurer\tDiathese litten\tund mit ver-\nschiedenen Mitteln behandelt wurden (Urotropin, Uresin, Sidonal und mit den Heilw\u00e4ssern von Contrexeville und Salvator). Im Harne sind die Quantit\u00e4tsverh\u00e4ltnisse der Harns\u00e4ure angegeben. Aus diesen Beobachtungen erhellt, dass Uresin das\tbeste L\u00f6sungsmittel der\tHarns\u00e4ureverbindungen\tist, welche in\ndem menschlichen Organismus aufgespeichert werden. Beim Gebrauch steigt der Gehalt\tan Harns\u00e4ure im Harne\tin den\tersten Tagen bedeutend, dann\nf\u00e4llt er und\terreicht bald die Norm.\tDieses\tMittel wurde 6\tTage in Dosen\na 0,5 dreimal t\u00e4glich gegeben.\nGreilich, E. Zur Pharmakodynamik des Validols. Milit.-med. Joiun.\n1901. Iuni S. 1863.\nDer Autor findet, dass Validol nur auf Grund theoretischer Betrachtungen empfohlen wurde, welche nicht nur nicht stichhaltig sondern geradezu fehlerhaft waren, weil keiner der Componenten des Validols, weder das Menthol, noch die Baldrians\u00e4ure, erregende Eigenschaften besitzen. Da Validol keine desinfecierenden und keine an\u00e4sthesierenden Eigenschaften hat, so kann es f\u00fcr therapeutische Zwecke mit Menthol in keinem Falle dort konkurrieren, wo dieses gebraucht wird.\nOuvrages re\u00e7us par la Redaction du \u00abPhysiologiste Russe\u00bb;\na) en langues \u00e9trang\u00e8res.\nAnales de la Universidad Central de Venezuela. Ano VII, t. VII Ns 3. Annual Report of the Board of Regents of the Smithsonian Institution. June 30, 1905.\nArbeiten aus der physiologischen Anstalt zu Leipzig. 1905\u20146.\nArchivio di farmacologia sperimentale e Scienze affini. Anno VI, fase. V\u2014VII.","page":139}],"identifier":"lit36671","issued":"1907","language":"de","pages":"139","startpages":"139","title":"Zur Pharmakodynamik des Validols. Milit.-med. Journ. 1901. Iuni S. 1863","type":"Journal Article","volume":"5"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T14:48:38.763827+00:00"}

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