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{"created":"2022-01-31T15:15:34.674044+00:00","id":"lit37688","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Kurbatoff, Diodor","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 4: 68-70","fulltext":[{"file":"p0068.txt","language":"de","ocr_de":"fe\u00eeBLIOGRAP\u00cb\u00ce\u00cb.\n\u00eb\u00ea\nAlexandroff, N. Materialien zur Frage nach dem Moleculargewicht des Eieralbumins. Inauguraldissertation zur Erlangung der W\u00fcrde eines Mag. pharm. Moskau 1891. Maiepiajifj k-l Bonpocy o MOJieKyjinpHOM'B \u00dfhch auBHaro aji&\u00f6yMHHa.\nDer Autor bestimmte das Moleculargewicht nach Raoul\u2019s Methode, wobei er zu folgenden Schl\u00fcssen gelangte:\n1)\tConcentrirte Albuminl\u00f6sungen gefrieren bei weit niedrigerer Temperatur als Wasser. Diese Temperaturerniedrigung f\u00fcr eine L\u00f6sung 44,5: 100 erreicht 0,06\u00b0, wobei dieser Concentrationsgrad fast die L\u00f6slichkeitsgrenze des Albumins bei 0\u00b0 vorstellt.\n2)\tDer Coefficient der Temperaturerniedrigung concentrirter Albuminl\u00f6sungen h\u00e4ngt nicht von der Concentration und dem %-Gehalt an Asche ab; f\u00fcr erstere sind die Grenzen 14,5 \u2014 44,5 auf 100 T. Wasser, f\u00fcr letztere 0,8\u20140,66\u00b0/0, wobei die Schwankungen derselben 0,001229 \u2014 0,001422, durchschnittlich 0,0013345 betragen. Erw\u00e4rmen der Albuminl\u00f6sungen auf 35\u2014 40\u00b0 C. erh\u00f6ht den Erniedrigungscoefficienten.\n3)\tDas auf Grund dieser Thatsachen berechnete Moleculargewicht des l\u00f6slichen Albumins unter der Annahme, dass die moleculare Erniedrigung f\u00fcr das Wasser 19\u00b0 betr\u00e4gt, ist=14270.\n4)\tSomit ist die moleculare Formel des Albumins 9-mal gr\u00f6sser als Lie-berk\u00fchn\u2019s empirische Formel und 3-mal gr\u00f6sser als Harnack\u2019s letzte Formel.\n5)\tKr\u00fcger\u2019s Bestimmungen in Betracht ziehend, darf man annehmen, dass von den 9 Schwefelatomen, die das Albuminmolec\u00fcl enth\u00e4lt, 2 sich leicht abspalten.\n6)\tAbsolut aschenfreies Albumin zu erhalten, ist wahrscheinlich nicht m\u00f6glich.\n7)\tDie Gerinnbarkeit ist die charakteristischste Eigenschaft des Albumins, welche haupts\u00e4chlich bei Gegenwart von Salzen und in concentrirten L\u00f6sungen zu Tage tritt. M\u00f6glichst aschenfreie und dabei verd\u00fcnnte L\u00f6sungen desselben opalesciren nur.\n8)\tDie L\u00f6slichkeit des Albumins h\u00e4ngt nicht von der Aschenmenge sondern von dem Grad der Dichtigkeit von dessen Molec\u00fcl ab. Albuminl\u00f6sungen reagiren auf Lakmus stets schwach sauer.\n9)\tDie Theorie der Anschwellung ist auf das l\u00f6sliche Albumin nicht anwendbar. Das Vorhandensein minder l\u00f6slicher und endlich schwellbarer Modi-ficationen desselben ist aber unzweifelhaft, wobei der Erniedrigungscoeffi-cient derselben wahrscheinlich dementsprechend sich vermindert, w\u00e4hrend mit der Verdichtung des Molec\u00fcls das Moleculargewicht steigt.\nKurbatoff, Diodor. Untersuchungen \u00fcber einige tierische Fette. Berichte der Naturforschergesellschaft an der Universit\u00e4t Kasan. Bd. XXIV. H. 2. Kasan. 1892.\nDer Autor f\u00fchrte Untersuchungen verschiedener tierischer Fette nach folgendem Programm aus: 1) Bestimmung einiger physikalischer Eigenschaften (Farbe, Consistenz). 2) Quantitative Bestimmung der unl\u00f6slichen Fetts\u00e4uren","page":68},{"file":"p0069.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n69\nund deren Schmelzpunkt. 3) Quantitative Bestimmung der fl\u00fcssigen und festen Fette in einigen Fetten nach Kremels Verfahren. 4) Oxydabilit\u00e4t der Fette nach Livache\u2019s Methode. 5) Die lodzahlen der Fette und der aus denselben ausgeschiedenen Fetts\u00e4uren nach H\u00fcbFs Methode.\nDabei wurden folgende Resultate erhalten: die frischen Fette reagiren neutral. Die Farbe der frischen Fette ist gelb oder gr\u00fcnlich-gelb. Durch Oxydation gellt dieselbe in eine r\u00f6tlich-braune \u00fcber. Die Consistenz der Fette ist eine sehr verschiedene. Fische und Seehunde enthalten fl\u00fcssige Fette,\u2014die Tiere des Festlandes feste, obgleich unter ersteren das innere Fett des St\u00f6rs feste, unter letzteren das Fett des Murmeltiers und des grauen Hasen\u2014 fl\u00fcssige Consistenz besitzt. Das Fett verschiedener Individuen einer und derselben Art bietet in dieser Hinsicht oft bedeutende Unterschiede. Bei dem Menschen unterscheidet sich das Fett von Kindern scharf von demjenigen Erwachsener: ersteres ist bei weitem h\u00e4rter und liefert kleinere Jodzahlen; die unl\u00f6slichen Fetts\u00e4uren besitzen einen h\u00f6heren Schmelzpunkt. Fast bei allen Tieren hat das innere Fett (Nierenfett) festere Consistenz als das subcutane. Der gr\u00f6sste Teil der vom Autor untersuchten Fette enthielt 95\u201496% unl\u00f6slicher Fetts\u00e4uren (als Ausnahme enth\u00e4lt das Fett des Pferdes 94,5%. dasjenige des Seehundes 94,2% solcher). Der Schmelzpunkt der unl\u00f6slichen Fetts\u00e4uren zeigt ann\u00e4hernd den Gthalt des Fettes an festen und fl\u00fcssigen Glyceriden an. Genauer wird derselbe durch Behandlung des Fettes mit Bleisalzen (nach Kremel\u2019s Verfahren) bestimmt. Bei der Verseifung s\u00e4mmtlicher Fette wird eine durchsichtige Seifenl\u00f6sung ohne die geringste Spur unl\u00f6slicher Stoffe erhalten. Manche Fette gaben eine Seifenl\u00f6sung von der Farbe des resp. Fettes; bei anderen war dieselbe anfangs gelblich-orangefarben oder orangefarben, sp\u00e4ter br\u00e4unlich oder braun. Die Fetts\u00e4uren sind meist von derselben Farbe wie die Fette, aus denen sie ausgeschieden wurden: bei der Oxydation an der Luft br\u00e4unen sich dieselben.\nNach der Gr\u00f6sse der erhaltenen Jodzahlen teilt der Autor die untersuchten Fette in zwei Gruppen ein: 1) die Fette mit Jodzahlen unter 86,20 (die theoretische Jodzahl f\u00fcr das Olein) und 2) die Fette mit Jodzahlen \u00fcber 80,20.\nZu der eisten Gruppe geh\u00f6rt das Fett des Menschen, der Huftiere, des Hundes, der Katze, des Wolfs, des B\u00e4ren u. a.; zu der zweiten \u2014 das Fett des Dachses, des Fuchses, des Hasen, der Fische, des Seehundes. Die Fette dieser Gruppe binden mehr Jod als reines Olein, folglich enthalten sie mehr unges\u00e4ttigte S\u00e4uren als die Oleins\u00e4ure.\nDie Fette der ersten Gruppe oxydiren sich langsam; diejenigen der zweiten rasch und in hohem Grade; dieselben trocknen aus. Der Autor behauptet als erster das Austrocknen gewisser tierischer Fette festgestellt zu haben. Er machte es sich zur Aufgabe die S\u00e4ure, welche das Austrocknen in diesen Fetten veranlasst und mehr Jod als die Oleins\u00e4ure bindet, auszuscheiden. Da ihm der Versuch, deren Bleisalze darzustellen und zu analysiren, mislang, wandte er Frof. A. Saytzeff s Verfahren (Journ. der russ. phys.-chem. Gesell. 1885) \u2014Oxydation der aus dem Fette ausgeschiedenen S\u00e4uren durch \u00fcbermangansaures Kali in alkalischer L\u00f6sung\u2014an, Bei einer solchen Behandlung der Fetts\u00e4uren aus dem Fette von Hasen, F\u00fcchsen, Seehunden, Welsen, St\u00f6ren,\n5*","page":69},{"file":"p0070.txt","language":"de","ocr_de":"70\nBIB L I O 6 R A P fi t \u00cb.\nHechten erhielt der Autor Dioxy- und Tetraoxystearins\u00e4uren, was auf die Gegenwart nicht nur von Oleins\u00e4ure sondern auch von Lein\u00f6ls\u00e4ure in den untersuchten Fetten hin weist. Zur Frage nach dem Ursprung der Lein\u00f6ls\u00e4ure in diesen Fetten \u00fcbergehend, gelangt der Autor auf Grund der Literatur entnommener Thatsachen und eigener Versuche, Huude mit Lein\u00f6l zu f\u00fcttern, zu der Ansicht, dass das Glycerid der Lein\u00f6ls\u00e4ure aus dem Magendarmkanal leicht in das Fettgewebe des tierischen Organismus \u00fcbergeht.\nTropoff, W. Materialien zur Frage nach der Untersuchung des Magensaftes bei Gesunden und Kranken. MaTepiajm kt, Bonpocy o6rb hs-cjrRnoBamn JKe.ny\u00dfO'maro coxa y SfiopoBUXB n \u00f6ojibh&ix'b jno/ie\u00fc. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor medic. (Aus dem Laboratorium der 1-sten therapeutischen Abteilung des klinischen Milit\u00e4rhospitals). St.-Petersburg. 1892.\nVerfasser zieht aus den Resultaten seiner Untersuchungen folgende Schl\u00fcsse. Die Untersuchungsmethode des Labferments und des Zymogens im Magensaft mittels Chlorcalcium gestattet nicht, zu bestimmen, ob im gegebenen Falle Labferment oder Zymogen vorhanden ist,\nDie Biuretreaction erm\u00f6glicht nicht, die Menge der Peptone im Mageninhalt zu bestimmen. Daher ist von grosser Wichtigkeit die quantitative Bestimmung der Peptone, die den Verbrauch des Stickstoffs im Organismus nicht bloss bis zum Stickstoffgleichgewicht ersetzen, sondern auch das K\u00f6rpergewicht vergr\u00f6ssern.\nDie Bestimmungsmethode des Absorptionsverm\u00f6gens des Magens vermittelst Iodkalium kann nur zur Bestimmung der Aufsaugung des Iodkaliums, nicht aber anderer Stoffe dienen.\nDie Bestimmung des Bewegungsverm\u00f6gens des Magens mittels Salol kann zu unrichtigen Schl\u00fcssen leiten.\nMett\u2019s Verfahren zur Bestimmung der Verdauungskraft des Magens f\u00fchrt zu keinem bestimmten Urteil \u00fcber dieselbe und kann nur zum Vergleich dienen.\nZacharjeffski, \u00c2. Ein Beitrag zum Studium des Sticksfoffumsatzes in den letzten Tagen der Gravidit\u00e4t und den ersten Tagen der Puerperalperiode. OnmT'L iiBCjrlwBaHni o\u00d6MpHa aaoTHCTi.ixT. BemecTBB bt. no-cjrk\u00dfHie \u00e6hii \u00f6epeMeHHOCTii h bi> nep\u00dfue nocjrkpo\u00dfOBoro nepio^a. Kasan. 1892.\nDie Erforschung des Stickstoffumsatzes in den letzten Tagen der Gravidit\u00e4t und in den ersten Tagen nach der Niederkunft ist f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der in dieser Zeit statthabenden physiologischen Vorg\u00e4nge von grosser Wichtigkeit. Die \u00fcber diesen Gegenstand vorhandenen Thatsachen besitzen nicht die gew\u00fcnschte F\u00fclle, weshalb der Autor es sich angelegen liess die Frage n\u00e4her zu studiren. Die von ihm erhaltenen Resultate bestanden in Folgendem. In den ersten 4\u20145 Tagen nach der Niederkunft \u00fcbersteigt der Verbrauch an Stickstoff die Einnahme, doch erholt sich der Organismus bald von den durch den Geburtsakt hervorgebrachten Ver\u00e4nderungen, so dass schon am 5-ten Tage das Stickstoffgleichgewicht hergestellt ist. ln den folgenden Tagen","page":70}],"identifier":"lit37688","issued":"1905-1906","language":"de","pages":"68-70","startpages":"68","title":"Untersuchungen \u00fcber einige tierische Fette. Berichte der Naturforschergesellschaft an der Universit\u00e4t Kasan. Bd. XXIV. H. 2 Kasan. 1892","type":"Journal Article","volume":"4"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:15:34.674050+00:00"}
