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Ein Beitrag zum Studium des Stickstoffumsatzes in den letzten Tagen der Gravidität und den ersten Tagen der Puerperalperiode. Kasan. 1892

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{"created":"2022-01-31T15:13:10.062215+00:00","id":"lit37690","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Zacharjeffski, A.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 4: 70-71","fulltext":[{"file":"p0070.txt","language":"de","ocr_de":"70\nBIB L I O 6 R A P fi t \u00cb.\nHechten erhielt der Autor Dioxy- und Tetraoxystearins\u00e4uren, was auf die Gegenwart nicht nur von Oleins\u00e4ure sondern auch von Lein\u00f6ls\u00e4ure in den untersuchten Fetten hin weist. Zur Frage nach dem Ursprung der Lein\u00f6ls\u00e4ure in diesen Fetten \u00fcbergehend, gelangt der Autor auf Grund der Literatur entnommener Thatsachen und eigener Versuche, Huude mit Lein\u00f6l zu f\u00fcttern, zu der Ansicht, dass das Glycerid der Lein\u00f6ls\u00e4ure aus dem Magendarmkanal leicht in das Fettgewebe des tierischen Organismus \u00fcbergeht.\nTropoff, W. Materialien zur Frage nach der Untersuchung des Magensaftes bei Gesunden und Kranken. MaTepiajm kt, Bonpocy o6rb hs-cjrRnoBamn JKe.ny\u00dfO'maro coxa y SfiopoBUXB n \u00f6ojibh&ix'b jno/ie\u00fc. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor medic. (Aus dem Laboratorium der 1-sten therapeutischen Abteilung des klinischen Milit\u00e4rhospitals). St.-Petersburg. 1892.\nVerfasser zieht aus den Resultaten seiner Untersuchungen folgende Schl\u00fcsse. Die Untersuchungsmethode des Labferments und des Zymogens im Magensaft mittels Chlorcalcium gestattet nicht, zu bestimmen, ob im gegebenen Falle Labferment oder Zymogen vorhanden ist,\nDie Biuretreaction erm\u00f6glicht nicht, die Menge der Peptone im Mageninhalt zu bestimmen. Daher ist von grosser Wichtigkeit die quantitative Bestimmung der Peptone, die den Verbrauch des Stickstoffs im Organismus nicht bloss bis zum Stickstoffgleichgewicht ersetzen, sondern auch das K\u00f6rpergewicht vergr\u00f6ssern.\nDie Bestimmungsmethode des Absorptionsverm\u00f6gens des Magens vermittelst Iodkalium kann nur zur Bestimmung der Aufsaugung des Iodkaliums, nicht aber anderer Stoffe dienen.\nDie Bestimmung des Bewegungsverm\u00f6gens des Magens mittels Salol kann zu unrichtigen Schl\u00fcssen leiten.\nMett\u2019s Verfahren zur Bestimmung der Verdauungskraft des Magens f\u00fchrt zu keinem bestimmten Urteil \u00fcber dieselbe und kann nur zum Vergleich dienen.\nZacharjeffski, \u00c2. Ein Beitrag zum Studium des Sticksfoffumsatzes in den letzten Tagen der Gravidit\u00e4t und den ersten Tagen der Puerperalperiode. OnmT'L iiBCjrlwBaHni o\u00d6MpHa aaoTHCTi.ixT. BemecTBB bt. no-cjrk\u00dfHie \u00e6hii \u00f6epeMeHHOCTii h bi> nep\u00dfue nocjrkpo\u00dfOBoro nepio^a. Kasan. 1892.\nDie Erforschung des Stickstoffumsatzes in den letzten Tagen der Gravidit\u00e4t und in den ersten Tagen nach der Niederkunft ist f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der in dieser Zeit statthabenden physiologischen Vorg\u00e4nge von grosser Wichtigkeit. Die \u00fcber diesen Gegenstand vorhandenen Thatsachen besitzen nicht die gew\u00fcnschte F\u00fclle, weshalb der Autor es sich angelegen liess die Frage n\u00e4her zu studiren. Die von ihm erhaltenen Resultate bestanden in Folgendem. In den ersten 4\u20145 Tagen nach der Niederkunft \u00fcbersteigt der Verbrauch an Stickstoff die Einnahme, doch erholt sich der Organismus bald von den durch den Geburtsakt hervorgebrachten Ver\u00e4nderungen, so dass schon am 5-ten Tage das Stickstoffgleichgewicht hergestellt ist. ln den folgenden Tagen","page":70},{"file":"p0071.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n71\nwerden die fr\u00fcher stattgehabten Verluste ersetzt und am 9-ten\u201410-ten Tage stellt sich das Stickstoffgleichgewicht wieder her. Die normale Stickstoffmenge f\u00fcr eine W\u00f6chnerin festznstellen, ist unm\u00f6glich, da dieselbe von den individualen Eigenschaften abh\u00e4ngt. Die Zahl der fr\u00fcheren Gehurten \u00fcbt auf den Verlauf der Stickstoffmetamorphose keinen merklichen Einfluss aus. Desgleichen auch eine nicht lange dauernde Temperaturerh\u00f6hung unter 39\u00b0 C. Dauernde oder einmalige starke (bis 40\u00b0) Temperaturerh\u00f6hung sowie auch durch Aufnahme von Infectionskeimen in den Organismus bedingte Temperaturerh\u00f6hungen verlangsamen die Herstellung des Gleichgewichts, vergr\u00f6ssern somit den A erlust an Stickstoff seitens des Organismus.\nDas Stillen beeinflusst den Stickstoffumsatz nicht merklich.\nWas den Stickstoffumsatz in den letzten Tagen der Gravidit\u00e4t anbetrifft, so verl\u00e4uft derselbe nicht bei allen Frauen auf gleiche Weise: bei Primiparen geht er fast ebenso wie bei gesunden Frauen vor sich, d. h. nahezu in der Gleichgewichtsnorm. Bei Multiparen wird bis zum Ende der Gravidit\u00e4t Stickstoffgleichgewicht nicht beobachtet: die Assimilationsprocesse (im Sinne der Absorption) \u00fcberwiegen die Zersetzuugsprocesse, infolgedessen ein grosser Teil des assimilirten Stickstoffs im Organismus zur\u00fcckgehalten wird. In quantitiver Beziehung (im Sinne dieser oder jener mit dem Urin ausgeschiedenen Zer-setzungsproducte) verl\u00e4uft der Stickstoffumsatz bei graviden Frauen ganz eben-s a wie bei gesunden.\nDer letzte Tag der Gravidit\u00e4t unterscheidet sich scharf von den vorhergehenden in der Hinsicht, dass der Organismus weit mehr Stickstoff zur\u00fcckh\u00e4lt. Am klarsten tritt dies bei Primiparen zum Vorschein, bei denen an den vorhergegangenen Tagen der Stickstoffumsatz beinahe in der Gleichgewichtsnorm sich befand.\nBotkin, Eugen. Zur Frage nach dem Einfluss der Albumosen und Peptone auf gewisse Functionen des tierischen Organismus. Inaug.-Dissert\u2014 zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doct.-rued. St.-Petersburg, 1893. Kn Bonpocy o B.iiuHiiJ aji\u00f6yM03'L n neuxoHa Ha hPkotoplhi ({lyiirpin jKHBOTiiaro oprariH3Ma.\nVerfasser beobachtete haupts\u00e4chlich diejenigen Ver\u00e4nderungen, welche durch nicht t\u00e4tliche Mengen genannter K\u00f6rper im Organismus des Kaninchens hervorgerufen werden. Die Albumosen und Peptone wurden durch k\u00fcnstliche Verdauung von Schweineblutfibrin dargestellt. Verf. gelangt zu dem Schluss, dass mittels subcutaner Injection in den tierischen Organismus eiugef\u00fchrte reine Peptone und Albumosen, auch Baryt-Albumose, Temperaturerh\u00f6hung und Verminderung der weissen Blutk\u00f6rperchen verursachen. Nur in 1 Falle unter 13 wurde Leukocytose nicht beobachtet. In allen F\u00e4llen gab die Peptonreac-tion positive Resultate. Verf. stimmt denjenigen Autoren bei, die Peptmie und Albumosen f\u00fcr giftig halten.\nGutnikoff, Z. Materialien zur Lehre von der chemischen Constitution des menschlichen Gehirns. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Dr. med. Charkoff. 1893.\nVerfasser bestimmte den Wasser-, Phosphor-, Stickstoff- und Schwefel-","page":71}],"identifier":"lit37690","issued":"1905-1906","language":"de","pages":"70-71","startpages":"70","title":"Ein Beitrag zum Studium des Stickstoffumsatzes in den letzten Tagen der Gravidit\u00e4t und den ersten Tagen der Puerperalperiode. Kasan. 1892","type":"Journal Article","volume":"4"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:13:10.062221+00:00"}

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