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Materialien zur Lehre von der chemischen Constitution des menschlichen Gehirns. Inaug.-Dissert. zur Elangung der Würde eines Dr. med Charkoff. 1893

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{"created":"2022-01-31T16:51:57.290161+00:00","id":"lit37692","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Gutnikoff, Z.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 4: 71-72","fulltext":[{"file":"p0071.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n71\nwerden die fr\u00fcher stattgehabten Verluste ersetzt und am 9-ten\u201410-ten Tage stellt sich das Stickstoffgleichgewicht wieder her. Die normale Stickstoffmenge f\u00fcr eine W\u00f6chnerin festznstellen, ist unm\u00f6glich, da dieselbe von den individualen Eigenschaften abh\u00e4ngt. Die Zahl der fr\u00fcheren Gehurten \u00fcbt auf den Verlauf der Stickstoffmetamorphose keinen merklichen Einfluss aus. Desgleichen auch eine nicht lange dauernde Temperaturerh\u00f6hung unter 39\u00b0 C. Dauernde oder einmalige starke (bis 40\u00b0) Temperaturerh\u00f6hung sowie auch durch Aufnahme von Infectionskeimen in den Organismus bedingte Temperaturerh\u00f6hungen verlangsamen die Herstellung des Gleichgewichts, vergr\u00f6ssern somit den A erlust an Stickstoff seitens des Organismus.\nDas Stillen beeinflusst den Stickstoffumsatz nicht merklich.\nWas den Stickstoffumsatz in den letzten Tagen der Gravidit\u00e4t anbetrifft, so verl\u00e4uft derselbe nicht bei allen Frauen auf gleiche Weise: bei Primiparen geht er fast ebenso wie bei gesunden Frauen vor sich, d. h. nahezu in der Gleichgewichtsnorm. Bei Multiparen wird bis zum Ende der Gravidit\u00e4t Stickstoffgleichgewicht nicht beobachtet: die Assimilationsprocesse (im Sinne der Absorption) \u00fcberwiegen die Zersetzuugsprocesse, infolgedessen ein grosser Teil des assimilirten Stickstoffs im Organismus zur\u00fcckgehalten wird. In quantitiver Beziehung (im Sinne dieser oder jener mit dem Urin ausgeschiedenen Zer-setzungsproducte) verl\u00e4uft der Stickstoffumsatz bei graviden Frauen ganz eben-s a wie bei gesunden.\nDer letzte Tag der Gravidit\u00e4t unterscheidet sich scharf von den vorhergehenden in der Hinsicht, dass der Organismus weit mehr Stickstoff zur\u00fcckh\u00e4lt. Am klarsten tritt dies bei Primiparen zum Vorschein, bei denen an den vorhergegangenen Tagen der Stickstoffumsatz beinahe in der Gleichgewichtsnorm sich befand.\nBotkin, Eugen. Zur Frage nach dem Einfluss der Albumosen und Peptone auf gewisse Functionen des tierischen Organismus. Inaug.-Dissert\u2014 zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doct.-rued. St.-Petersburg, 1893. Kn Bonpocy o B.iiuHiiJ aji\u00f6yM03'L n neuxoHa Ha hPkotoplhi ({lyiirpin jKHBOTiiaro oprariH3Ma.\nVerfasser beobachtete haupts\u00e4chlich diejenigen Ver\u00e4nderungen, welche durch nicht t\u00e4tliche Mengen genannter K\u00f6rper im Organismus des Kaninchens hervorgerufen werden. Die Albumosen und Peptone wurden durch k\u00fcnstliche Verdauung von Schweineblutfibrin dargestellt. Verf. gelangt zu dem Schluss, dass mittels subcutaner Injection in den tierischen Organismus eiugef\u00fchrte reine Peptone und Albumosen, auch Baryt-Albumose, Temperaturerh\u00f6hung und Verminderung der weissen Blutk\u00f6rperchen verursachen. Nur in 1 Falle unter 13 wurde Leukocytose nicht beobachtet. In allen F\u00e4llen gab die Peptonreac-tion positive Resultate. Verf. stimmt denjenigen Autoren bei, die Peptmie und Albumosen f\u00fcr giftig halten.\nGutnikoff, Z. Materialien zur Lehre von der chemischen Constitution des menschlichen Gehirns. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Dr. med. Charkoff. 1893.\nVerfasser bestimmte den Wasser-, Phosphor-, Stickstoff- und Schwefel-","page":71},{"file":"p0072.txt","language":"de","ocr_de":"72\nBIBLIOGRAPHIE.\ngell alt des menschlichen Gehirns. Die Materialien, \u00fcber welche er verf\u00fcgte, war das Gehirn von menschlichen Fceti, jungen Menschen, Mensel len mittleren Alters und Greisen. Die obengenannten Substanzen wurden in der grauen und in der weissen Substanz des Gehirns, in jeder besonders, bestimmt. Dabei wurde nur die graue Substanz der Korkschicht, die weisse \u2014 der corona radiata des corpus callosum benutzt. Das Gehirn der F\u0153ti wurde in toto genommen.\nDer Autor giebt ausf\u00fchrliche Tabellen der von ihm ausgef\u00fchrten Analysen, wobei er folgende Schl\u00fcsse zieht:\nDie Untersuchung von verh\u00e4ltnissm\u00e4ssig als normal anerkannten Gehirnen ergab ein Minimum an Phosphor = 0,8245%, w\u00e4hrend in der Gruppe der Gehirne psychisch gesunder Menschen das Minimum an Ph(>sphor=0,61900/o gefunden wurde, bei Seelenleiden = 0,2977%. Auf Grund der von ihm erhaltenen Thatsachen gelangt Yerf. noch zu folgenden Schl\u00fcssen:\n1)\tDie allgemeine Phosphormenge in der grauen Substanz des Gehirns sinkt bedeutend bei destructive!! Formen von Gehirnleiden. Die Verringerung des Procentgehalts an Phosphor ist dabei eine so bedeutende, wie dergleichen nie bei dm* Untersuchung des Gehirns durch andere Ursachen Gestorbener beobachtet wirk\n2)\tDer Procentgehalt an Phosphor in der grauen Substanz des Gehirns von Neurasthenikern erwies sich als ein estaimlich niedriger.\nSchneerson, Salomon, lieber eine neue Methode quantitativer Bestimmung des Kreatinins in normalem und diabetischem menschlichem Urin. (Aus Prof. Wassiljeffs Klinik). Inaug.-Diss. Zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor med. Juriew-Dorpat, 1894. 0 hobomb ivie-TOflk KOJiimecTBenuaro onpeghjieHia KpearanuHa bb HopMajitiion ii giaderimecKofi uejio\u00dfkuecEofi motE\nVerfasser schied das Kreatinin aus dem Urin mit Pikrins\u00e4ure aus und verfuhr nach Ausscheidung dieser im weiteren nach Neubauer\u2019s Angaben. Da das erhaltene pikrinsaure Kreatinin nicht ganz unl\u00f6slich ist, so machte Yerf. auf Grund der von ihm selbst bestimmten L\u00f6slichkeit desselben das n\u00f6tige Correctum. Nichtsdestoweniger gelangt Verf. zu dem Schl\u00fcsse, dass seine Methode nicht weniger umst\u00e4ndlich und zeitraubend ist als Neubauer\u2019s und dieselbe an Genauigkeit nicht \u00fcbertrifft. Seine Methode bietet einigen Vorteil nur bei diabetischem Urin, da sie G\u00e4hrung desselben nicht erfordert.\nWartapetoff, E. Ein Vergleich verschiedener Methoden der quantitativen Bestimmung der Harns\u00e4ure im Harn. Aus Prof. T. Bogomoloffs physiologisch-chemischem Kabinett an der charkower Universit\u00e4t. Charkoff. 1896. CpaBniiTejiLnaa onknua ciioco\u00f6obb KOJinuecTBennaro onpegkjienia MOueBon kiicjiotli bb mouE\nDer Autor stellte sich die Aufgabe, die Methoden der quantitativen Bestimmung der Harns\u00e4ure untereinander zu vergleichen, indem er Salkowsky-Ludwig\u2019s, Gook\u2019s (vom Autor modificirt), ITaycraft\u2019s, Ducung\u2019s und Hopkins\u2019 (mittels Titriren) Methoden dazu w\u00e4hlte. Auf Grund d\u00b0r erhaltenen Zahlen-","page":72}],"identifier":"lit37692","issued":"1905-1906","language":"de","pages":"71-72","startpages":"71","title":"Materialien zur Lehre von der chemischen Constitution des menschlichen Gehirns. Inaug.-Dissert. zur Elangung der W\u00fcrde eines Dr. med Charkoff. 1893","type":"Journal Article","volume":"4"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:51:57.290167+00:00"}

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