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{"created":"2022-01-31T16:51:13.925423+00:00","id":"lit37694","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Wartapetoff, E.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 4: 72-73","fulltext":[{"file":"p0072.txt","language":"de","ocr_de":"72\nBIBLIOGRAPHIE.\ngell alt des menschlichen Gehirns. Die Materialien, \u00fcber welche er verf\u00fcgte, war das Gehirn von menschlichen Fceti, jungen Menschen, Mensel len mittleren Alters und Greisen. Die obengenannten Substanzen wurden in der grauen und in der weissen Substanz des Gehirns, in jeder besonders, bestimmt. Dabei wurde nur die graue Substanz der Korkschicht, die weisse \u2014 der corona radiata des corpus callosum benutzt. Das Gehirn der F\u0153ti wurde in toto genommen.\nDer Autor giebt ausf\u00fchrliche Tabellen der von ihm ausgef\u00fchrten Analysen, wobei er folgende Schl\u00fcsse zieht:\nDie Untersuchung von verh\u00e4ltnissm\u00e4ssig als normal anerkannten Gehirnen ergab ein Minimum an Phosphor = 0,8245%, w\u00e4hrend in der Gruppe der Gehirne psychisch gesunder Menschen das Minimum an Ph(>sphor=0,61900/o gefunden wurde, bei Seelenleiden = 0,2977%. Auf Grund der von ihm erhaltenen Thatsachen gelangt Yerf. noch zu folgenden Schl\u00fcssen:\n1)\tDie allgemeine Phosphormenge in der grauen Substanz des Gehirns sinkt bedeutend bei destructive!! Formen von Gehirnleiden. Die Verringerung des Procentgehalts an Phosphor ist dabei eine so bedeutende, wie dergleichen nie bei dm* Untersuchung des Gehirns durch andere Ursachen Gestorbener beobachtet wirk\n2)\tDer Procentgehalt an Phosphor in der grauen Substanz des Gehirns von Neurasthenikern erwies sich als ein estaimlich niedriger.\nSchneerson, Salomon, lieber eine neue Methode quantitativer Bestimmung des Kreatinins in normalem und diabetischem menschlichem Urin. (Aus Prof. Wassiljeffs Klinik). Inaug.-Diss. Zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor med. Juriew-Dorpat, 1894. 0 hobomb ivie-TOflk KOJiimecTBenuaro onpeghjieHia KpearanuHa bb HopMajitiion ii giaderimecKofi uejio\u00dfkuecEofi motE\nVerfasser schied das Kreatinin aus dem Urin mit Pikrins\u00e4ure aus und verfuhr nach Ausscheidung dieser im weiteren nach Neubauer\u2019s Angaben. Da das erhaltene pikrinsaure Kreatinin nicht ganz unl\u00f6slich ist, so machte Yerf. auf Grund der von ihm selbst bestimmten L\u00f6slichkeit desselben das n\u00f6tige Correctum. Nichtsdestoweniger gelangt Verf. zu dem Schl\u00fcsse, dass seine Methode nicht weniger umst\u00e4ndlich und zeitraubend ist als Neubauer\u2019s und dieselbe an Genauigkeit nicht \u00fcbertrifft. Seine Methode bietet einigen Vorteil nur bei diabetischem Urin, da sie G\u00e4hrung desselben nicht erfordert.\nWartapetoff, E. Ein Vergleich verschiedener Methoden der quantitativen Bestimmung der Harns\u00e4ure im Harn. Aus Prof. T. Bogomoloffs physiologisch-chemischem Kabinett an der charkower Universit\u00e4t. Charkoff. 1896. CpaBniiTejiLnaa onknua ciioco\u00f6obb KOJinuecTBennaro onpegkjienia MOueBon kiicjiotli bb mouE\nDer Autor stellte sich die Aufgabe, die Methoden der quantitativen Bestimmung der Harns\u00e4ure untereinander zu vergleichen, indem er Salkowsky-Ludwig\u2019s, Gook\u2019s (vom Autor modificirt), ITaycraft\u2019s, Ducung\u2019s und Hopkins\u2019 (mittels Titriren) Methoden dazu w\u00e4hlte. Auf Grund d\u00b0r erhaltenen Zahlen-","page":72},{"file":"p0073.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n73\nwerte gelangt der Autor zu dem Schl\u00fcsse, dass Hopkins\u2019Methode die genaueste ist, da dieselbe nicht nur f\u00fcr Harns\u00e4urel\u00f6sungen sondern auch f\u00fcr den Harn selbst Zahlen liefert, welche die nach Salkowsky-Ludwig\u2019s Methode erhaltenen an Genauigkeit \u00fcbertreffen. Hopkins\u2019 Verfahren biete auch noch den Vorteil, dass dasselbe sowohl bei eiweissfreiem als bei eiweisshaltigem Harn angewandt werden kann. Der Autor empfiehlt dieses Verfahren besonders den Klinicisten, da dasselbe verh\u00e4ltnissm\u00e4ssig wenig Zeit zur Bestimmung der Harns\u00e4ure erfordert.\nZabel, 0. Ein Beitrag zur Lehre von dem Abumin im Harn gesunder Menschen. Kb yneHiio o \u00f6hjiKk bl, Houk y s/mpoBEix'L jno\u00dfefi. In-aug.-Dissert, zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor med. St,-Petersburg. 1896.\nDie widersprechenden Angaben in der Literatur \u00fcber das sog. physiologische Albumin bewogen den Autor die Frage nach dem Albumin im Urin gesunder Menschen einem genaueren Studium zu unterwerfen. Auf Grund eigner Untersuchungen und gewisser literarischer Thatsachen gelangt er zu folgenden Schl\u00fcssen. Albuminurie bei gesunden Menschen ist eine abnorme, pathologische Erscheinung. Als Ursache einer solchen dient h\u00e4ufig eine langsam verlaufende Erkrankung der Nieren. Eine nicht geringe Rolle spielen dabei auch in fr\u00fcheren Jahren \u00fcberstandene infecti\u00f6se Krankheiten. Eine solche Albuminurie kann lange Zeit ohne sichtlichen Schaden f\u00fcr die Gesundheit andauern, wobei der Harn oft gr\u00f6ssere Mengen Harns\u00e4ure und oxalsauren Kalks enth\u00e4lt und ein hohes specifisches Gewicht hat; gew\u00f6hnlich enth\u00e4lt er weder Cylinder noch auch andre Symptome von Erkrankung der Nieren. Starke physische Anstrengung kann ebenfalls die Ursache des Erscheinens von Albumin im Harn sein. Durch physische Anstrengung hervorgerufene Albuminurie verschwindet immer nach circa 24 Stunden. In dem Maase wie die physische Anstrengung zunimmt und l\u00e4nger dauert, tritt Albuminurie \u00f6fter ein; dabei steigt die Menge des Albumins. L\u00e4ngere Ruhe tliut der durch Muskelarbeit verursachten Albuminurie Einhalt.\nAlbuminurie wird oft bei Alkoholikern beobachtet, wo sie wahrscheinlich als Anzeichen einer leichten Nephritis gelten kann.\nBei vollkommener k\u00f6rperlicher Gesundheit \u00fcbt Nahrungsaufnahme am Morgen auf die Ausscheidung ven Albumin im Harn keinen Einfluss aus.\nTamamscheff, G. Die Topographie des physiologischen Vorrats an Phosphor in dem tierischen Organismus. Inauguraldissertation zur Erlangung der W\u00fcrde eines Dr. med. Aus Prof. A. Danilewski\u2019s Laboratorium der physiologischen Chemie. Petersburg. 1897. Tnnorpa-(ffin <J)H3iojiornqecKaro 3anaca $oc(J)opa b\u00ee> ffiUBOTHOMn opramiSMk (MaTepiajiu ku \u00f6iojiorin <f)OC<J)opa).\nDer Autor untersuchte die Frage nach der Verteilung im normalen und hungernden Organismus: 1) der anorganischen Phosphorverbindungen; 2) der organischen Verbindungen, mit Ausnahme der Eiweissk\u00f6rper; 3) der Eiweiss-verbindungen (Prof. A. Danilewski\u2019s Gruppirung der Phosphorverbindungen),","page":73}],"identifier":"lit37694","issued":"1905-1906","language":"de","pages":"72-73","startpages":"72","title":"Ein Vergleich verschiedener Methoden der quantitativen Bestimmung der Harns\u00e4ure im Harn. Aus Prof. T. Bogomoloff's physiologisch-chemischen Kabinett an der charkower Universit\u00e4t","type":"Journal Article","volume":"4"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:51:13.925428+00:00"}
