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{"created":"2022-01-31T16:10:13.711715+00:00","id":"lit37701","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Panormoff, A.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 4: 78-79","fulltext":[{"file":"p0078.txt","language":"de","ocr_de":"78\nB I B L T 0 G 11 A P II I E.\nL\u00f6sung bleibt fl\u00fcssig auch beim Erkalten; letztere ist klar, wird von Alkohol nicht gef\u00e4llt, sondern verwandelt sich unter dessen Einwirkung nur in eine fl\u00fcssige Gallerte, aus welcher das Albumin von Aetherin in heissem Wasser l\u00f6slichen Flocken ausgeschieden wird.\nDie Analyse der erhaltenen Pr\u00e4parate leitet den Autor zu folgenden Schl\u00fcssen: eine Pyrophosphors\u00e4urel\u00f6sung von gewisser Concentration liefert ein Product von bestimmtem Phosphorgehalt; bei verst\u00e4rkter Concentration steigt der Phosphorgehalt. Daraus folgt, dass die Pyrophosphors\u00e4ure mit Albumin mehrere Verbindungen liefert. Die aus einer erw\u00e4rmten pyrophosphor-sauren Albuminl\u00f6sung erhaltenen Pr\u00e4parate zeichnen sich durch niedrigeren Phosphorgehalt aus, woraus ersichtlich ist, dass pyrophosphorsaures Albumin beim Erw\u00e4rmen einen Teil der mit letzterem verbundenen S\u00e4ure verliert. Die Constitution des pyrophosporsauren und des ortophosphorsauren Albumins vergleichend, gelangt der Autor zu dem Schluss, dass beim Erw\u00e4rmen ersteres in letzteres \u00fcbergeht.\nKr\u00fcger, F. Prof. Ueber den Rhodanka\u00fcumgehalt im Speichel von Rauchern und Nichtrauchern. Tomsk, 1898. 0 cogepataiiiu iogiiciaro Kanin Brb caiOHb KypiiJibipuKOB'b n HeKypiiJibnpiKOB'L.\nZahlreiche Untersuchungen des Speichels von Rauchern und Nichtrauchern lassen den Autor folgende Schl\u00fcsse ziehen.\n1)\tDie Menge des im Laufe von 24 Stunden ausgeschiedenen Speichels betr\u00e4gt circa 250\u2014300 cc.\n2)\tDie Rhodanverbindungen, die im Speichel gefunden werden, stellen kein Product beginnender Zersetzung (Schiff) vor, und die Reaction auf Eisenchlorid h\u00e4ngt nicht von der Beimengung von Tabaksrauch zum Speichel (A. Bernard) ab; Rhodans\u00e4ure ist vielmehr ein normaler und best\u00e4ndiger Bestandteil vermischten menschlichen Speichels und wird von den Speicheldr\u00fc-sen abgesondert.\n3)\tDer Procentgehalt an Rhodans\u00e4ure im Speichel befindet sich in keinerlei Abh\u00e4ngigkeit von dem Alter, dem Geschlecht u. s. w. des Individuums, noch auch von dem gesunden oder krankhaften Zustande der Z\u00e4hne.\n4)\tDas Tabakrauchen \u00fcbt einen starken Einfluss auf die Absonderung der Rhodanverbindungen im Speichel aus: der Speichel von Rauchern enth\u00e4lt durchschnittlich 2\u20143-mal mehr Rhodans\u00e4ure als derjenige von Nichtrauchern.\nPanormoff, A. Ueber das Globulin des H\u00fchnereiweisses. Journ. der russ. phys.-ehern. Ges. (jKypuajrb pyccK. <j)ii3.-xiiM. 06m,.). Bd. XXX. Abt. I. 1898. S. 23.\nFrischgelegte H\u00fchnereier benutzend, erhielt der Autor Globulin in kry-stallinischer Gestabt. Er untersuchte den Teil des Globulins, der in halbges\u00e4ttigter Ammoniumsulfatl\u00f6sung sich aufl\u00f6ste. Dieser Teil krystallisirt leicht aus; (a)^ = \u2014 23,9: mit Salzs\u00e4ure tritt derselbe in chemische Verbindung. Der Autor ist ferner der Ansicht, dass das Globulin ein Gemenge aus mehreren K\u00f6rpern ist, und dass der aus demselben ausgeschiedene krystallinische K\u00f6rper mit dem krystallinischen Albumin identisch ist, was durch folgende","page":78},{"file":"p0079.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPH! \u00cb.\n79\nihnen gemeinsame Eigenschaften best\u00e4tigt wird: 1) beide krystallisiren in einer und derselben Form; 2) sie haben beinahe ein und dasselbe Drehmmsverm\u00f6-gen: das krystallinische Albumin: (a% = \u2014 23,6, das krystallinische \u00d6Globulin 0)i) = \u2014 23,9; 3) beide bilden mit Salzs\u00e4ure Verbindungen mit fast identischem Drehungsverm\u00f6gen, wenn die Dialyse unter gleichen Bedingungen aus-gef\u00fchrt wurde; 4) beide bilden mit Salzs\u00e4ure Verbindungen mit gleichem Procentgehalt ihrer Bestandteile; 5) beide geben dieselben qualitativen Eiweiss-reactionen.\nAmmoniumsulfat f\u00e4llt im H\u00fchnereiweiss ein Gemisch von Albumin und einem unbekannten K\u00f6rper, nicht aber Globulin (im Sinne eines einheitlichen K\u00f6rpers), wie von den Physiologo-Chemikern gew\u00f6hnlich angenommen wird.\nPanormoff, A. Die Albumine des H\u00fchnereiweisses, Aus dem Laboratorium der phys. Chemie der Universit\u00e4t Kasan. Journ. d. russ. phys.-chem. Ges. (IKypH. p. <Jm3.-xiiM. 06ip.). Bd. XXX. Abt. I (1898) S. 302.\nDie Untersuchung der Albumine des H\u00fchnereiweisses haben den Autor zu dem Schluss geleitet, dass dieses ausser dem von ihm fr\u00fcher entdeckten krystallinischen Albumin nur noch ein Albumin enth\u00e4lt, Die Trennung der Albumine wurde durch fractionnirte F\u00e4llung aus Ammoniumsulfatl\u00f6sungen bewerkstelligt, wobei die Constanz des Drehungsverm\u00f6gens f\u00fcr einen Beweis der Einheitlichkeit des ausgeschiedenen K\u00f6rpers angesehen wurde. Das zweite Albumin besitzt folgende Eigenschaften: es l\u00f6st sich leicht in Wasser und in 20% w\u00e4sseriger Ammoniumsulfatl\u00f6sung auf; 3-mal 24 Stunden gegen Wasser bei 0\u00b0\u20145\u00b0 dialysirt, bildet es eine schwachsaure ins Rosa fallende L\u00f6sung; wird diese gekocht, so scheidet sich ein Niederschlag aus, der in einem Ueberschuss von heissem Wasser sich nicht l\u00f6st. Bleiessig und Bleizucker f\u00e4llen dieses Albumin aus dessen w\u00e4sseriger L\u00f6sung nicht, aber Bleiessig nebst Ammoniak, Alkohol uDd lodquecksilber nebst Iodkalium in saurer L\u00f6sung bewirken F\u00e4llung; dieses Albumin giebt Adamkiewicz's und Millon's Reaction und beim Erw\u00e4rmen mit Bleizucker und Aetzkali \u2014 einen schwarzen Niederschlag. Beim Ans\u00e4uern verschwindet die rosa F\u00e4rbung. Mit S\u00e4uren bildet das zweite Albumin folgende Verbindungen: eine Chlonvasserstoffverbin-dung; (a)y, = \u201454,8; Zusammensetzung:\ndurchschnittlich.\nC ........................ 50,047,,\nH........................... 6,64\t>\nN.......................... 14,80\t>\nCI.......................... 3,01\t>\nS .......................... 1,87\t>\n0...................... 23,59\t>\ndas spec. Drehungsverm\u00f6gen steigt beim Erw\u00e4rmen; eine Bromwasserstoffverbindung; (a)7, = \u2014 53\u00b0; Zusammensetzung:\nC\nII Br\n48,59% 6,49 > 4,23 >;","page":79}],"identifier":"lit37701","issued":"1905-1906","language":"de","pages":"78-79","startpages":"78","title":"Ueber das Globulin des H\u00fchnereiweisses. Journ. der russ. phys.- chem. Ges. Bd. XXX. Abt. I. 1898. S. 23","type":"Journal Article","volume":"4"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:10:13.711720+00:00"}
