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{"created":"2022-01-31T16:49:41.976274+00:00","id":"lit37702","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Panormoff, A.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 4: 79-80","fulltext":[{"file":"p0079.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPH! \u00cb.\n79\nihnen gemeinsame Eigenschaften best\u00e4tigt wird: 1) beide krystallisiren in einer und derselben Form; 2) sie haben beinahe ein und dasselbe Drehmmsverm\u00f6-gen: das krystallinische Albumin: (a% = \u2014 23,6, das krystallinische \u00d6Globulin 0)i) = \u2014 23,9; 3) beide bilden mit Salzs\u00e4ure Verbindungen mit fast identischem Drehungsverm\u00f6gen, wenn die Dialyse unter gleichen Bedingungen aus-gef\u00fchrt wurde; 4) beide bilden mit Salzs\u00e4ure Verbindungen mit gleichem Procentgehalt ihrer Bestandteile; 5) beide geben dieselben qualitativen Eiweiss-reactionen.\nAmmoniumsulfat f\u00e4llt im H\u00fchnereiweiss ein Gemisch von Albumin und einem unbekannten K\u00f6rper, nicht aber Globulin (im Sinne eines einheitlichen K\u00f6rpers), wie von den Physiologo-Chemikern gew\u00f6hnlich angenommen wird.\nPanormoff, A. Die Albumine des H\u00fchnereiweisses, Aus dem Laboratorium der phys. Chemie der Universit\u00e4t Kasan. Journ. d. russ. phys.-chem. Ges. (IKypH. p. <Jm3.-xiiM. 06ip.). Bd. XXX. Abt. I (1898) S. 302.\nDie Untersuchung der Albumine des H\u00fchnereiweisses haben den Autor zu dem Schluss geleitet, dass dieses ausser dem von ihm fr\u00fcher entdeckten krystallinischen Albumin nur noch ein Albumin enth\u00e4lt, Die Trennung der Albumine wurde durch fractionnirte F\u00e4llung aus Ammoniumsulfatl\u00f6sungen bewerkstelligt, wobei die Constanz des Drehungsverm\u00f6gens f\u00fcr einen Beweis der Einheitlichkeit des ausgeschiedenen K\u00f6rpers angesehen wurde. Das zweite Albumin besitzt folgende Eigenschaften: es l\u00f6st sich leicht in Wasser und in 20% w\u00e4sseriger Ammoniumsulfatl\u00f6sung auf; 3-mal 24 Stunden gegen Wasser bei 0\u00b0\u20145\u00b0 dialysirt, bildet es eine schwachsaure ins Rosa fallende L\u00f6sung; wird diese gekocht, so scheidet sich ein Niederschlag aus, der in einem Ueberschuss von heissem Wasser sich nicht l\u00f6st. Bleiessig und Bleizucker f\u00e4llen dieses Albumin aus dessen w\u00e4sseriger L\u00f6sung nicht, aber Bleiessig nebst Ammoniak, Alkohol uDd lodquecksilber nebst Iodkalium in saurer L\u00f6sung bewirken F\u00e4llung; dieses Albumin giebt Adamkiewicz's und Millon's Reaction und beim Erw\u00e4rmen mit Bleizucker und Aetzkali \u2014 einen schwarzen Niederschlag. Beim Ans\u00e4uern verschwindet die rosa F\u00e4rbung. Mit S\u00e4uren bildet das zweite Albumin folgende Verbindungen: eine Chlonvasserstoffverbin-dung; (a)y, = \u201454,8; Zusammensetzung:\ndurchschnittlich.\nC ........................ 50,047,,\nH........................... 6,64\t>\nN.......................... 14,80\t>\nCI.......................... 3,01\t>\nS .......................... 1,87\t>\n0...................... 23,59\t>\ndas spec. Drehungsverm\u00f6gen steigt beim Erw\u00e4rmen; eine Bromwasserstoffverbindung; (a)7, = \u2014 53\u00b0; Zusammensetzung:\nC\nII Br\n48,59% 6,49 > 4,23 >;","page":79},{"file":"p0080.txt","language":"de","ocr_de":"\u00calBtlOGE APHTE.\neine Pyrophosphors\u00e4ureverbindung; (a)^ =\u2014 52,5\u00b0; Zusammensetzung:\nC ................... . 48,80%\nH ................... 8,03 >\nN ................... 14,34 >\nP ................... 2,13, was 6,73% H3P04\nentspricht. Die Leichtigkeit, mit welcher dieses Albumin sich oxydirt, ist wahrscheinlich die Ursache, dass es nicht in Krystallen erhalten wird. Der Procentgehalt der Bestandteile zeigt, dass das Albuminmolec\u00fcl sich mit 3 Molec\u00fclen HCl, 2 Mol. HBr und 2,5 Mol. Ii3PO, verbindet.\nFloroff, A. Ueber Histon und Parahiston. Berichte der Warschauer Universit\u00e4t. 1899.\nDen Autor besch\u00e4ftigte die Frage, ob neben dem Histon in den tierischen Geweben nicht auch Protamine vorhanden sind. Zu den Versuchen benutzte er die Thymusdr\u00fcse, die nach Kossl\u2019s Verfahren (Hoppe-Seyler\u2019s Zeitschrift Bd. XXII) behandelt wurde. Die Resultate seiner Versuche leiten den Autor zu folgenden Schl\u00fcssen.\n1)\tReineres Histon wird dargestellt, indem man die Thymysdr\u00fcse derartig behandelt, dass die Protamine ausgeschieden werden und die L\u00f6sung mittels Ammoniak gef\u00e4llt wird,\n2)\tNeben dem Histon enth\u00e4lt die Thymusdr\u00fcse einen neuen K\u00f6rper, das <Parahiston \u00bb\u2014einen Eiweissstoff von basischem Charakter.\n3)\tDas Histon, das Parahiston und die Protamine besitzen einige gemeinschaftliche Eigenschaften, wobei das Parahiston so zu sagen ein Verbindungsglied zwischen dem Histon und den Protaminen bildet.\n4)\tDen Reactionen nach, steht das Parahiston n\u00e4her den Protaminen, der chemischen Constitution nach n\u00e4hert es sich mehr dem Histon.\n5)\tDas Histon fr\u00fcherer Autoren mochte Parahiston enthalten haben.\n6)\tDie Richtigkeit von Kossl\u2019s Annahme, das Histon sei eine Verbindung von Protaminen mit Eiweissstoffen, ist f\u00fcr unbewiesen anzusehen.\nSlowtzoff, B. Zur Lehre von den Oxydasen des tierischen K\u00f6rpers.\n(Speicheloxydase). Inauguraldissertation zur Erlangung der W\u00fcrde eines Dr. med. Aus Prof. Danilewski\u2019s Laboratorium der physiologischen Chemie. Petersburg, 1899. Kn yueHno o\u00f6n OKCHga3axrn jkubot-Haro T\u00eeJia (cjnoHHaa OKCHfloaa).\nDen Autor besch\u00e4ftigte die Frage nach den Oxydasen der h\u00f6heren Tiere. Als Reagens zur Entdeckung der Oxydasen benutzte er Guajakharz und Naph-tol nebst Phenylendiamin.\nDer Autor fand, dass eine Guajaktinctur, welche 6\u201412 Monate im Tageslichte unter Luftzutritt gestanden hat, energischer wirkt, was er der Bildung von Wasserstoffhyperoxyd zuschreibt, welches, wie Versuche gezeigt haben, an sich selbst auf die Guajaktinctur nicht wirkt, die Wirkung der Oxydase auf dieselbe aber erh\u00f6ht. Naphtol mit Phenylendiamin wandte der Autor als R\u00f6hmann\u2019s Reagens, welches ein L\u00f6sung von a\u2014Naphtol, p\u2014","page":80}],"identifier":"lit37702","issued":"1905-1906","language":"de","pages":"79-80","startpages":"79","title":"Die Albumine des H\u00fchnereiweisses. Aus dem Laboratorium der phys. Chemie der Universit\u00e4t Kasan. Journ. d. russ. phys.-chem. Ges. Bd. XXX. Abt. I (1898). S. 302","type":"Journal Article","volume":"4"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:49:41.976279+00:00"}
