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{"created":"2022-01-31T16:50:16.538834+00:00","id":"lit37710","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Heptner, F.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 4: 85-86","fulltext":[{"file":"p0085.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n85\nPanormoff, A. Ueben die Wirkung von verd\u00fcnnten S\u00e4uren, Alkohol und W\u00e4rme auf das Columbinin (ein kristallinischer Eiweissk\u00f6rper aus Taubeneiern). Journ. d. russ. phys.-chem. Ges. (bbypm pyccK. (])U3.-xhm. 06m,.). Bd. XXXII, Abt. I. 1900. S. 385.\nDer Zweck obiger Arbeit war die Darstellung eines vom Autor x) im Eiweiss von Taubeneiern gefundenen und Columbinin benannten Eiweissstoffs. Das von ihm erdachte Verfahren bestand in Folgendem. Das zerschnittene Taubeneiweiss wurde mit schwacher Schwefels\u00e4urel\u00f6sung neutralisirt und mit gepulvertem Ammoniumsulfat vermischt; nachdem sich dieses gel\u00f6st hatte, filtrirte man, presste das auf dem Filter gebliebene Albumin ab und laugte es dann mittels ges\u00e4ttigter Ammoniumsulfatl\u00f6sung aus. Nach einigen Tagen hatte sich bei Zimmertemperatur ein weisser Niederschlag in Gestalt von kleinen nadelf\u00f6rmigen Ivrystallen, die zuweilen zu kugelf\u00f6rmigen Aggregaten zusammengeballt waren, aus dem Filtrat ausgeschieden. Die Krystalle wurden abfiltrirt und wiederholt mit 2/s-ges\u00e4ttigter Ammoniumsulfatl\u00f6sung extrahirt, wobei der auf dem Filter ungel\u00f6st gebliebene und der in die L\u00f6sung \u00fcbergegangene K\u00f6rper (eine amorphe Modification) sich als identisch erwiesen. Dieser K\u00f6rper bildete Verbindungen mit Chlorwasserstoff und Bromwasserstoff (C\u00e45<H415N36S2OnB.\n. 5HC1 und C25 4 H415N36S2Og6.4HBr). Der mit Alkohol und durch W\u00e4rme gef\u00e4llte K\u00f6rper hatte dieselbe Zusammensetzung wie der im Vacuum getrocknete.\nAndrejewski, A. Ueber den Gehalt an Schwefels\u00e4ure und Aefherschwefel-S\u00e4uren im Urin bei Lungentuberculose. Inaugur.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor med. St.-Petersburg, 1900. 0 co-gep\u00e6amu chpuon ii 9<JmpocffpHLix'E kiicjiotb bb aionh \u00f6ojilhhxb Jie-rouHHMTj Ty6epKyjie30M'L.\nBei allen an Lungentuberculose Leidenden beobachtete Verl Vermehrung sowohl der Gesammtschwefels\u00e4ure als auch der Aetherschwefels\u00e4uren im Urin. Bei der Berechnung der Quantit\u00e4ten dieser S\u00e4uren muss der Procentgehalt bestimmt werden, da infolge der geringen Urinauscheidung die t\u00e4gliche Menge derselben eine geringe sein kann.\nHeptner, F. Chemische Zusammensetzung der Galle bei Kindern. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor med. St.-Petersburg, 1900. XiiMHiecKin cocTaBB \u00e6ejmn y .jhien.\nDie Analyse der Galle von Brustkindern (nach Hoppe-Seylers Verfahren) hat Verfasser zu folgenden Schl\u00fcssen geleitet. Die Wassermenge ist in der Galle von Brustkindern am gr\u00f6ssten und vermindert sich mit dem Alter. Die Menge der festen Substanzen dagegen ist am geringsten und steigt mit dem Alter. Der Procentgehalt an Schleim in der Galle ist fast derselbe bei S\u00e4uglingen, \u00e4lteren Kindern und Erwachsenen. Der Procentgehalt an gallensauren Salzen in der Galle steigt mit dem Alter. Dasselbe kann von dem glykocholsauren Natrium gesagt werden. Der Procentgehalt an taurocholsaurem Natrium steigt mit dem Alter nur um ein weniges. Das Verh\u00e4ltniss des gly-\n) Journ. d. russ. phys.-chem. Oes. XXIX, 398.\nG","page":85},{"file":"p0086.txt","language":"de","ocr_de":"86\nbibliographie.\nkocholsauren Natriums zu dem taurocliolsauren ist im S\u00e4uglingsalter 1 : 1,55, bei \u00e4lteren Kindern 1 : 2,08, bei Erwachsenen 1 : 2,22.\u2014Der Procentgehalt des Cholesterins, des Lecitins und der Fette nimmt mit dem Alter nur unbedeutend zu, deren Verh\u00e4ltniss zu den festen Substanzen nimmt jedoch mit den Alter ab. Der Procentgehalt an Mineralsalzen steigt mit dem Alter, w\u00e4hrend er den festen Substanzen gegen\u00fcber fast derselbe bleibt. Aus Obigem zieht Verfasser den Schluss, dass die Zusammensetzung der Galle bei S\u00e4uglingen von derjenigen \u00e4lterer Kinder und erwachsener Menschen sich in einem gewissen Maasse unterscheidet. Dieser Unterschied besteht bei S\u00e4uglingen haupts\u00e4chlich in den Mengenverh\u00e4ltnissen des Schleims und der Gallens\u00e4uren.\nSawjaloff, W. Die Eiweissk\u00f6rper der glatten Muskeln. Separat-Abdruck aus den Sitzungsberichten der dorpater Naturwissensch. Ges. 1900.\nUm die Eiweissk\u00f6rper aus den glatten Muskeln zu erhalten, liess Verfasser die zerkleinerte Muskelmembran eines Kuh- oder Schweinemagens mit 5%-iger Magnesiumsulfatl\u00f6sung 2\u20143 Tage stehen und zwar unter Tymol-zusatz, um F\u00e4ulniss zu verh\u00fcten. Zur F\u00e4llung des Musculins benutzte Verf. 50%-ige Magnesiumsulfatl\u00f6sung. Das Musculin des Kuhmagens gerann bei 67 \", Musculine aus andern Organen gerannen bei etwas verschiedenen Temperaturen, 63\u00b0\u201467\u00b0.\u2014Das Musculin geh\u00f6rt zu den Globulinen, da es bei der Dialyse seiner sahnen L\u00f6sungen, bei der S\u00e4ttigung dieser mit Salzen, sowie unter der Einwirkung von Essig- und Kohlens\u00e4ure ausf\u00e4llt. Aus sahnen L\u00f6sungen scheiden sich diese Substanzen nach einiger Zeit in unl\u00f6slicher Form aus. Von Magnesiumsulfat f\u00e4ngt es an bei Gegenwart von 15% Salz auszufallen, von Ammoniumsulfat bei 5-^6%, von Natriumsulfat \u2014 bei 15%; Natriumchlorid bewirkt vollst\u00e4ndige F\u00e4llung bei 20% Gehalt. Ammoniumchlorid bis zur S\u00e4ttigung in die L\u00f6sung eingetragen, bewirkt keine bei weitem nicht vollst\u00e4ndige F\u00e4llung. Die Elementaranalyse hat im Durchschnitt folgende Zahlen geliefert:\nC \u2014 52,10%\nH == 7,12 >\nN = 16,55 >\nS = 1,31 >\nO \u2014 22,92 >\nUm das Myosin zu erhalten, s\u00e4ttigte man das Filtrat nach der F\u00e4llung des Musculins mit Magnesiumsulfat. Den abfiltriten Niederschlag l\u00f6ste man in Wasser auf und f\u00e4llte die Substanz durch Erw\u00e4rmen, Durchleitung eines Kohlens\u00e4urestroms und Verd\u00fcnnung mit Wasser. In concentrirten Salzl\u00f6sungen l\u00f6st sich das Myosin leichter als das Musculin und f\u00e4llt erst bei Zusatz einer weit gr\u00f6sseren Salzmenge, als f\u00fcr Myosin n\u00f6tig ist, aus. So beginnt Magnesiumsulfat das Myosin erst bei 60% auszuf\u00e4llen, Ammoniumsulfat bei 20%, Natriumsulfat bei S\u00e4ttigung, Chlornatrium bei 30%. Chlorammonium bewirkt auch bei S\u00e4ttigung keinen Niederschlag. Die Elementaranalyse des Myosins ergab durchschnittlich:","page":86}],"identifier":"lit37710","issued":"1905-1906","language":"de","pages":"85-86","startpages":"85","title":"Chemische Zusammensetzung der Galle bei Kindern. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor med. St.-Petersburg, 1900","type":"Journal Article","volume":"4"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:50:16.538840+00:00"}
