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{"created":"2022-01-31T16:52:22.562486+00:00","id":"lit37711","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Sawjaloff, W.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 4: 86-87","fulltext":[{"file":"p0086.txt","language":"de","ocr_de":"86\nbibliographie.\nkocholsauren Natriums zu dem taurocliolsauren ist im S\u00e4uglingsalter 1 : 1,55, bei \u00e4lteren Kindern 1 : 2,08, bei Erwachsenen 1 : 2,22.\u2014Der Procentgehalt des Cholesterins, des Lecitins und der Fette nimmt mit dem Alter nur unbedeutend zu, deren Verh\u00e4ltniss zu den festen Substanzen nimmt jedoch mit den Alter ab. Der Procentgehalt an Mineralsalzen steigt mit dem Alter, w\u00e4hrend er den festen Substanzen gegen\u00fcber fast derselbe bleibt. Aus Obigem zieht Verfasser den Schluss, dass die Zusammensetzung der Galle bei S\u00e4uglingen von derjenigen \u00e4lterer Kinder und erwachsener Menschen sich in einem gewissen Maasse unterscheidet. Dieser Unterschied besteht bei S\u00e4uglingen haupts\u00e4chlich in den Mengenverh\u00e4ltnissen des Schleims und der Gallens\u00e4uren.\nSawjaloff, W. Die Eiweissk\u00f6rper der glatten Muskeln. Separat-Abdruck aus den Sitzungsberichten der dorpater Naturwissensch. Ges. 1900.\nUm die Eiweissk\u00f6rper aus den glatten Muskeln zu erhalten, liess Verfasser die zerkleinerte Muskelmembran eines Kuh- oder Schweinemagens mit 5%-iger Magnesiumsulfatl\u00f6sung 2\u20143 Tage stehen und zwar unter Tymol-zusatz, um F\u00e4ulniss zu verh\u00fcten. Zur F\u00e4llung des Musculins benutzte Verf. 50%-ige Magnesiumsulfatl\u00f6sung. Das Musculin des Kuhmagens gerann bei 67 \", Musculine aus andern Organen gerannen bei etwas verschiedenen Temperaturen, 63\u00b0\u201467\u00b0.\u2014Das Musculin geh\u00f6rt zu den Globulinen, da es bei der Dialyse seiner sahnen L\u00f6sungen, bei der S\u00e4ttigung dieser mit Salzen, sowie unter der Einwirkung von Essig- und Kohlens\u00e4ure ausf\u00e4llt. Aus sahnen L\u00f6sungen scheiden sich diese Substanzen nach einiger Zeit in unl\u00f6slicher Form aus. Von Magnesiumsulfat f\u00e4ngt es an bei Gegenwart von 15% Salz auszufallen, von Ammoniumsulfat bei 5-^6%, von Natriumsulfat \u2014 bei 15%; Natriumchlorid bewirkt vollst\u00e4ndige F\u00e4llung bei 20% Gehalt. Ammoniumchlorid bis zur S\u00e4ttigung in die L\u00f6sung eingetragen, bewirkt keine bei weitem nicht vollst\u00e4ndige F\u00e4llung. Die Elementaranalyse hat im Durchschnitt folgende Zahlen geliefert:\nC \u2014 52,10%\nH == 7,12 >\nN = 16,55 >\nS = 1,31 >\nO \u2014 22,92 >\nUm das Myosin zu erhalten, s\u00e4ttigte man das Filtrat nach der F\u00e4llung des Musculins mit Magnesiumsulfat. Den abfiltriten Niederschlag l\u00f6ste man in Wasser auf und f\u00e4llte die Substanz durch Erw\u00e4rmen, Durchleitung eines Kohlens\u00e4urestroms und Verd\u00fcnnung mit Wasser. In concentrirten Salzl\u00f6sungen l\u00f6st sich das Myosin leichter als das Musculin und f\u00e4llt erst bei Zusatz einer weit gr\u00f6sseren Salzmenge, als f\u00fcr Myosin n\u00f6tig ist, aus. So beginnt Magnesiumsulfat das Myosin erst bei 60% auszuf\u00e4llen, Ammoniumsulfat bei 20%, Natriumsulfat bei S\u00e4ttigung, Chlornatrium bei 30%. Chlorammonium bewirkt auch bei S\u00e4ttigung keinen Niederschlag. Die Elementaranalyse des Myosins ergab durchschnittlich:","page":86},{"file":"p0087.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n87\nC \u2014 50,94%\nH \u2014 7,35 >\nN = 16,87 >\nS + 0 = 24,84 >\nVerfasser glaubt, dass die von ihm gegebene Charakteristik des Masculins und des Myosins mit deu Eigenschaften derselben aus den quergestriften Muskeln erhaltenen Substanzen, die Gerinnungstemperatur ausgenommen, \u00fcbereinstimmt.\nDementjeff, W. Methoden und Bedeutung der microskopischen Untersuchung der Faces von Kindern. (Nach klinischen Beobachtungen in Prof. N. Gundobin\u2019s Klinik). Tnaug.-Dissert, zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor medic. St.-Petersburg, 1900.\nVerfasser f\u00fchrte eine Reihe Untersuchungen normaler und pathologischer Faces von Kindern aus, die mit Frauenmilch, Kuhmich und gemischter Kost gen\u00e4hrt wurden. Sein Zweck war, auf mikrochemischem Wege, soweit es m\u00f6glich ist, sich einen Begriff von dem Zustand der Verdauungsorgane, dem Charakter und der Localisation der Krankheitsprocesse zu machen und mittels mikrochemischer Analyse \u00fcl er die Assimilation der Nahrungsstoffe sich ein Urteil zu bilden.\u2014Auf Grund dieser Untersuchungen ist Verf. zu dem Schl\u00fcsse gelangt, dass es m\u00f6glich ist durch mikrochemische Versuche die Bestandteile der Faces qualitativ zu bestimmen und somit die M\u00f6glichkeit zu gewinnen die Ern\u00e4hrung zu controlliren und zu regeln, die Stelle wo ein pathologischer Process vor sich geht zu erkennen und zuweilen die Krankheit selbst zu bestimmen.\nKon\u00fcchess, G. Zur Frage nach den Ver\u00e4nderungen des Albumingehalts des Colostrums und der Milch. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor medic. St.-Petersburg. 1900.\nVerfasser zieht aus seinen Untersuchungen folgende Schl\u00fcsse:\nIm Colostrum, resp. in der Milch, sind keine case\u00fcnbildenden Fermente enthalten. Die K\u00f6rperchen des Colostrums sind nicht Epithelzellen der Brustdr\u00fcse. Die Casembildung ist ein intracellul\u00e4rer Vorgang. Bei ruhigem Stehen sowohl des Colostrums als der Milch hei 35\u201438\u00b0 findet ein Peptonisirnngspro-cess in denselben statt, der ausser durch Bact\u00e9rien auch noch durch Einwirkung eines in diesen Fl\u00fcssigkeiten befindlichen proteolytischen Ferments bedingt wird. Letzteres geh\u00f6rt zu derselben Gruppe wie das Trypsin des Pancreas-saftes. Im Colostrum sind die Colostrumk\u00f6rperchen die Quelle dieses Ferments.\nLondon, E. Zur Lehre von den H\u00e4molysinen. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der W\u00fcrde eines Doctor med. (Aus der Abteilung f\u00fcr allgemeine Pathologie des kais. Instituts f\u00fcr experimentelle Medicin). St.--Petersburg. 1900.\nVon dem Satze ausgehend, dass, wie zahlreiche Untersuchungen gezeigt, die verschiedenen Lysine einander nahe stehen und bei ihrer Wirkung auf die Ern\u00e4hrungselemente denselben Gesetzen folgen, bediente sich der Autor aus","page":87}],"identifier":"lit37711","issued":"1905-1906","language":"de","pages":"86-87","startpages":"86","title":"Die Eiweissk\u00f6rper der glatten Muskeln. Seperat-Abdruck aus den Sitzungsberichten der dorpater Naturwissensch. Ges. 1900","type":"Journal Article","volume":"4"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:52:22.562492+00:00"}
